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Mittwoch, 2. Dezember 2015

Geistertürchen 2015 - 2. Türchen


Unser erster Gast ist eine liebe Freundin und eine wundervolle Autorin. C.M. Singer hat einen ganz besonderen Draht zu Geistern und mit ihrer Ghostbound-Reihe hat sie sich in mein Herz geschrieben. 
Heute hat sie uns eine süße, nachdenkliche Kurzgeschichte mitgebracht, die man am besten mit einem Punsch genießen sollte. *hicks*

Party mit Frosty

C. M. Singer

Früher habe ich Weihnachten geliebt.
Ja, es konnte mir gar nicht kitschig genug sein. Unser Haus erstrahlte im festlichen Glanz, eine stattliche Tanne erhob sich im Wohnzimmer, Weihnachtslieder schallten aus den teuren Boxen und durch jeden Raum waberte der Duft nach selbstgebackenen Plätzchen.
In diesem Jahr habe ich mir nicht einmal die Mühe gemacht, einen Adventskranz aufzustellen oder die CDs mit Weihnachtsliedern aus den Umzugskartons herauszusuchen.
Die Idee, Weihnachten zu feiern, erscheint mir so fremd wie die Rituale unerforschter Amazonasstämme.
Ich lege meinen Kopf in den Nacken und nehme einen langen Schluck aus der Rotweinflasche. Dicke Schneeflocken schweben langsam vom Abendhimmel herab und legen sich auf meine Stirn, meine Wangen und meine Fingerknöchel am Flaschenhals.
Es ist Heiligabend und ich sitze mutterseelenallein auf den Stufen vor dem anonymen Mietshaus, in dem mein miefiges Einzimmerappartment liegt.
Dort habe ich es keine Sekunde länger ausgehalten. Nirgends fühle ich mich einsamer. Hier draußen leistet mir wenigstens der Schneemann Gesellschaft, den Nachbarskinder auf der kleinen Wiese vor dem Haus errichtet haben.
Sein Kieselsteinmund lächelt mich freundlich an und seine Knopfaugen scheinen mir zuzuzwinkern. Ich proste ihm zu und trinke auf uns: das hübscheste Pärchen im ganzen verfluchten Viertel.
Nach und nach zeigt der Fusel Wirkung. Wohlige Wärme breitet sich in mir aus - ich spüre kaum noch die Kälte des Betons, auf dem ich sitze - und mein Kopf wird leichter. Nur mein Herz gleicht noch immer einer Eishöhle.
Ich frage mich, ob eine Flasche ausreichen wird, damit die Wärme auch diesen finsteren, kalten Ort erreicht.
»Frohe Weihnachten!«
Ich wende den Kopf und sehe verblüfft in das rotbäckige Gesicht des Weihnachtsmannes.
»Hast du keine Angst, dass du dir hier draußen den Tod holst, Mädel?«, fragt mich der Rauschebart gutmütig.
»Äh ...«, ist alles, was ich herausbringe. Der Rotwein war billig, ja, aber konnte er so schnell zu Halluzinationen führen?
Ächzend lässt sich Santa neben mir auf den Stufen nieder und streckt seine Beine von sich. »Gib mal her«, sagt er auffordernd und hält mir die Hand entgegen.
Nach kurzem Zögern reiche ich ihm die Flasche, aus der er trinkt, als handle es sich um Wasser. Mit einem zufriedenen Seufzen setzt er sie ab und gibt sie mir zurück.
»So ein kleiner Scheißer hat mir heute auf die Hose gepinkelt, kannst du dir das vorstellen?«
Blinzelnd schüttle ich den Kopf.
»Hat den halben Laden zusammengebrüllt und die Leute haben mich angesehen, als wäre es meine Schuld. Gott sei Dank ist der Trubel jetzt erstmal rum.« Er stößt ein bellendes Lachen aus. »Aber wem mach ich was vor? Nächste Woche werde ich die kleinen Plagen schon wieder vermissen.«
Ich räuspere mich. »Sie arbeiten als Kaufhaus-Weihnachtsmann?«
Spott blitzt in seinen blauen Augen auf. »Nein, ich komme gerade von einem Banküberfall. Meine Komplizen waren als Osterhase und Frau Holle verkleidet.«
Ohne es zu wollen, muss ich lachen. Es kommt so unerwartet und fühlt sich so fremd an, dass es mir fast unheimlich ist.
»Du wohnst noch nicht lange hier, oder?«
Mit einem Schlag werde ich wieder ernst. »Nein, ich bin erst im Oktober eingezogen.« Ich deute nach oben. »Sechster Stock.«
Nickend nimmt er mir die Flasche aus der Hand. »Ich habe dich ein paar Mal gesehen.«
»Tatsächlich?« Ich suche in meinem leicht vernebeltem Gehirn nach einer entsprechenden Erinnerung, doch da ich sein Gesicht hinter der Santa-Montur kaum ausmachen kann, komme ich auf kein Ergebnis.
Aber ist das wirklich überraschend? Seit ich hier gelandet bin, habe ich meiner neuen Umgebung, inklusive Nachbarschaft, nur minimale Aufmerksamkeit geschenkt.
Ich gehöre hier nun mal nicht her. Diese anonyme, gesichts- und konturlose Massenherberge am Stadtrand... das ist nicht meine Welt.
Manchmal frage ich mich, ob das überhaupt noch mein Leben ist.
Mein Leben ... das war eine Ehe, an die ich geglaubt habe. Ein Haus, das ich liebevoll eingerichtet habe. Freunde ... gesellschaftliches Ansehen.
Ein schlechter Witz.
»... Frank.«
Ich schrecke aus meinen Gedanken auf und blinzle den Weihnachtsmann an. »Was?«
»Ich sagte, mein Name ist Frank.«
»Oh. Julia.« Ich schüttle seine Hand. »Müssten Sie jetzt nicht irgendwo unter einem Baum sitzen und Stille Nacht singen?«
»Morgen fahre ich zu meiner Tochter und ihrer Familie.«
Ein Kichern steigt in mir auf. »Mit einem von Rentieren gezogenen Schlitten?«
Auch er muss grinsen. »Rudolph und die anderen habe ich schon auf Urlaub nach Grönland geschickt.« Nach einem weiteren kleinen Schluck aus meiner Flasche sieht er mich neugierig an. »Was ist mit dir? Keine Pläne für heute Abend?«
»Nope.« Ich schüttele den Kopf und deute zum Schneemann. »Nur diese kleine Party hier mit meinem Kumpel Frosty, während mein baldiger Ex-Mann und seine Schlampe in unserem Haus feiern.«
Ups. Das hatte ich jetzt gar nicht sagen wollen. Es ist absolut nicht meine Art, Fremde mit Details aus meinem Leben zu langweilen. Verfluchter Fusel!
»Ja, sowas kann einem die Feierlaune deutlich verhageln. Als damals meine Frau gestorben ist, stand mir der Sinn auch nicht nach Weihnachten. Aber meiner Tochter zuliebe habe ich das ganze Programm durchgezogen. Sie war damals erst neun ...«
Durch den gnädigen Dunstschleier hindurch, in den mein Hirn versunken ist, weiß ich, dass es weder fair noch angemessen ist, den Tod seiner Frau mit dem Verlust meines gewohnten Lebens gleichzusetzen. Trotzdem fühle ich mich ein klein wenig getröstet.
»Ah, da kommt Karim von der Arbeit«, sagt Frank und nickt Richtung Parkplatz, von wo eine dunkle, mit Plastiktüten bepackte Gestalt auf uns zu kommt.
»Einen wunderschönen guten Abend und frohe Weihnachten«, grüßt der junge Mann gutgelaunt.
»Dir auch frohe Weihnachten, mein Freund«, antwortet Frank. »Kennst du schon unsere neue Nachbarin Julia? Sie wohnt wie du im Sechsten.«
»Madame.« Karim strahlt mich an. »Ich habe Sie schon oft gesehen. Aber ich fürchte, sie waren zu abgelenkt, um mich zu bemerken.«
An ihn und seine Frau erinnere ich mich. Sie sind mir ein paar Mal im Flur begegnet und haben gegrüßt. Ein wenig beschämt denke ich daran, wie konzentriert ich in meiner Handtasche gewühlt oder etwas anderes getan habe, um ihren Blicken auszuweichen.
Jetzt sehe ich ihn aber an und zwinge ein Lächeln auf mein Gesicht. »Hallo Karim.« Ich hebe meine mittlerweile fast leere Flasche. »Möchten Sie mitfeiern?«
»Nein danke, ich trinke nicht. Aber ...«, er kramt in seiner Einkaufstasche und zaubert eine Packung Chips hervor. »Wie wäre es mit etwas zu essen?«
»Hervorragend«, sagt Frank, greift nach der Tüte und reißt sie auf. »Genau, was ich brauche.« Er nimmt eine Handvoll, dann reicht er mir die Tüte.
Auch ich bediene mich, bevor ich Karim die Packung zurückgebe. »Was machen Sie, dass Sie erst jetzt von der Arbeit kommen?«
»Ich arbeite in der Tankstelle an der Ecke, Madame. Und ich fahre Taxi.« Er hat einen weichen Akzent und achtet sehr genau auf seine Worte. Und es klingt, als wäre er sehr stolz auf seine beiden Jobs.
Deshalb überrascht es mich, als Frank sagt: »In seiner Heimat war Karim allerdings ein Lehrer.«
Der junge Mann hebt schicksalsergeben die Schultern. »Gute Arbeit, ist gute Arbeit.«
»Höre ich da meinen lieben Karim?« Im Erdgeschoss, gleich neben der Treppe war ein Fenster aufgegangen und ein von weißen Locken gekröntes, runzliges Gesicht kommt zum Vorschein. »Hast du mir meine Milch mitgebracht?«
»Aber natürlich.« Er greift erneut in seine Tasche und holte einen Tetrapak hervor, den er der alten Frau durch das Fenster hindurch übergibt. »Frohe Weihnachten.«
»Weihnachten? Feiert ihr Leute das überhaupt?«, erkundigte ich mich.
»Man muss nicht Christ sein, um die Weihnachtszeit zu genießen«, gibt Karim gelassen zurück.
»Gut gesagt, mein Junge!«, meint Frank, während ich murmle: »Weihnachten. Humbug«, und die Flasche endgültig leere. Ich überlege, ob ich nach oben gehen und eine zweite holen soll.
»Ja, da hast du wohl Recht«, stimmt ihm auch die alte Frau zu. »Es ist schon eine besonders schöne Zeit, nicht wahr. Wartet mal, meine Lieben, ich habe etwas für euch.« Es sieht aus, als schwebt ihr Kopf rückwärts vom Fenster davon. Erst da begreife ich, dass sie im Rollstuhl sitzt.
»Wohnt sie etwa ganz alleine?«, frage ich verdutzt.
Frank sieht über die Schulter zurück zum Fenster. »Martha? Ja, aber einmal täglich kommt jemand vom mobilen Pflegedienst und kümmert sich um sie. Sie ist ein zähes altes Ding. Sie war früher hier Hausmeisterin und hat lebenslanges Wohnrecht.«
»Davor war sie eine Tänzerin und Schauspielerin«, erzählt Karim. Ich meine Ehrfurcht in seinen Worten herauszuhören. »Eine sehr bekannte sogar. In ihrer Wohnung gibt es viele Fotos aus dieser Zeit. Aber dann hatte sie einen Unfall und konnte nicht mehr auf die Bühne.«
Ich wende mich zur Eingangstür um. »Wie kommt sie rein und raus? Hier gibt es doch gar keine Rampe.«
»Sie verlässt nie ihre Wohnung«, sagt Karim. »Wir Nachbarn gehen für sie einkaufen.«
»Aber auch, wenn sie nie rauskommt, weiß sie über alles, was im Haus vor sich geht, bescheid«, lacht Frank. »Sie kennt jedermanns Geschichten und Geheimnisse. Manchmal frage ich mich, ob sie überall Spione hat oder ob sie das alles im Kaffeesatz liest.«
»Meine Geschichte kennt sie nicht«, sage ich mit Bestimmtheit.
»Noch nicht.«
Ich schnaube nur, denn ich bin mir ziemlich sicher, dass ich die Tragödie meines Lebens niemals mit einer neugierigen alten Frau teilen werde.
»Hier, meine Lieben«, kommt es da wieder vom Fenster. Karim geht zu Martha und nimmt ihr ein Tablett ab. Darauf stehen eine Flasche und vier Gläser. »Selbstgemachter Eierlikör. Von Frau Stern aus dem Dritten. Und die hier ... », sie stellt eine Dose Weihnachtsplätzchen auf das Fenstersims, » ... sind von Familie Lechner aus dem Fünften.«
»Oh Martha!«, ruft Frank entzückt. »Das ist ja wunderbar. Du bist mein persönliches Christkind.«
Karim gibt mir die Dose, dann öffnet er die Likörflasche und befüllt drei Gläser, die er an uns weiterreicht. Sich selbst schenkt er nicht ein.
Normalerweise würde ich nicht durcheinander trinken, davon bekomme ich zu leicht Kopfschmerzen. Aber heute ... Ich stimme in das allgemeine »Zum Wohl« mit ein und leere das Glas auf Ex.
»Nicht so schnell, Mädchen«, schilt mich Martha. »Den muss man genießen!«
Karim schenkt mir nach und diesmal nippe ich nur kurz am dickflüssigen gelben Likör.
»Er ist wirklich lecker«, stelle ich fest. »Und der ist selbstgemacht? Unglaublich.«
»Ja, Frau Stern hat ein Händchen für die Herstellung von Likören und Marmeladen.«
»Nicht nur für die Herstellung«, murmelt Frank und Karim stimmt ihm kichernd zu.
Ich glaube, das Rot von Franks Weihnachtsmannbacken wurde in den letzten Minuten noch eine Schattierung dunkler. Auch meine Wangen glühen mittlerweile.
Neugierig öffne ich die Plätzchendose und probiere einen Zimtstern. »Auch sehr lecker«, sage ich mit vollem Mund. Die Kombination von Eierlikör und Plätzchen passt einfach perfekt.
Eine Weile herrscht Stille, während der jeder versonnen an seinem Glas nippt oder an einem Plätzchen knabbert.
»Ja, was ist denn hier los?«
Alle Köpfe wenden sich der Frau zu, die unbemerkt herangetreten war und die Versammlung auf der Treppe begutachtet.
»Frohe Weihnachten, Frau Berger«, grüßt Martha als Erste. »Haben Sie Ihren lieben Mann besucht?«
Der eben noch interessierte Ausdruck in den Augen der Frau weicht einem traurigen. »Ja, das habe ich. An Weihnachten vermisse ich meinen Paul immer am meisten. Heute habe ich fast drei Stunden bei ihm verbracht.«
Karim schenkt Eierlikör in das vierte Glas und reicht es stumm Frau Berger.
Sie lächelt ihn zaghaft an, nimmt das Glas und prostet in die Runde. »Auf Paul.«
»Auf Paul«, wiederholen wir anderen.
Nachdem sie ihr Glas geleert hat, öffnet Frau Berger ihre große Stofftasche. »Ich glaube, euch fehlt noch etwas Atmosphäre. Vorhin habe ich Pauls Grab dekoriert und die hier sind übrig geblieben.« Ihre Hand taucht mit einer Packung Kerzen aus den Tiefen der Tasche auf und hält sie hoch.
»Setzen Sie die Kerzen doch auf Frostys Kopf«, schlage ich vor. Als sie mich fragend ansieht, deute ich erklärend auf den Schneemann.
»Oh!« Ein Lächeln lässt ihr hageres Gesicht erstrahlen, als hätte man einen Lichtschalter umgelegt. Sie geht rüber und platziert gewissenhaft drei Wachskerzen als Krone auf dem Kopf meines Kumpels. Zwei weitere Kerzen bekommt er in seine kleinen plumpen Fäuste gedrückt. Dann schiebt sie ihre Hand in die Manteltasche, um ein Feuerzeug herauszufischen. Kurz darauf wird Frostys nähere Umgebung in ein warmes, beruhigendes Licht getaucht und Frau Berger betrachtet zufrieden ihr Werk.
»Jetzt sieht er fast wie ein Weihnachtsengel aus, nicht wahr?«, bemerkt Martha von ihrem Fenster aus. Staunen schwingt in ihrer alten Stimme mit und macht sie noch brüchiger.
Auch ich komme nicht umhin mir einzugestehen, dass es ein stimmungsvoller Moment ist. Der leichte Schneefall, das goldene Licht ... Aus einem mir unverständlichen Grund fühle ich mich unter diesen Fremden ziemlich wohl.
Plötzlich höre ich hinter mir ein Weihnachtslied.
Ich sehe mich um. Martha hat das Radio eingeschaltet und summt die bekannte Melodie von Es ist ein Ros entsprungen mit. Frank, der Weihnachtsmann, stimmt mit einem sanften Bariton mit ein und auch Frau Berger singt nach kurzem Zögern feierlich mit. Nur Karim scheint weder Text noch Melodie zu kennen, doch er lächelt leicht entrückt.
Ein Schauder rieselt meinen Rücken hinab, der nichts mit der winterlichen Kälte zu tun hat, in der wir sitzen. Das Gegenteil ist der Fall. Er ist Resultat der Wärme, die mich hier plötzlich umgibt und ehe ich mich versehe, singe auch ich mit. Zunächst kaum hörbar, doch dann immer lauter, bis es aus voller Inbrunst aus mir heraus birst wie Magma bei einem Vulkanausbruch.
Ich bemerke die überraschten Blicke der anderen und strahle sie an. Es tut so gut. Es ist befreiend, als würde sich ein Pfropfen in meiner Brust lösen.
Auch meine neuen Freunde werden mutiger und singen lauter. Selbst Karim traut sich nun. Unser Gesang klingt zwar etwas schief, dafür aber ehrlich, und als das Lied endet, brechen wir vor Lachen fast zusammen.
»Ich brauche noch einen, Martha«, japse ich und halt das Glas hoch. Karim nimmt es mir ab und gibt es mir kurz darauf gefüllt zurück.
Das nächste Lied ist Stille Nacht. Wieder singen wir mit, allerdings alles andere als still. Wir haben jede Hemmung verloren und legen uns so richtig ins Zeug.
Über uns werden einige Fenster geöffnet und Köpfe neugierig heraus gestreckt. Gut gelaunt winken wir nach oben und laden die Nachbarn ein, zu uns zu stoßen.
Kurz darauf ist die Truppe auf das Doppelte angewachsen. Neue Spirituosen machen die Runde, Plätzchen und Lebkuchen werden herumgereicht und weitere Kerzen entzündet. Man stellt sich vor, man plaudert, man singt. Irgendwann tanzen wir sogar.
Ich wanke rüber zu meinem Kumpel Frosty und lege einen Arm um ihn. »Ist das nicht die beste Weihnachstparty überhaupt?«, frage ich ihn und er lächelt mich wissend an.
Mir ist klar, dass ich am nächsten Morgen den Kater meines Lebens haben werde. Aber das ist in Ordnung. Mitunter tun Neuanfänge eben weh. Manchmal stammt der Schmerz aber auch daher, dass einem das Glück mit voller Wucht um die Ohren gehauen wird, damit man es endlich registriert.
Und Glück kann ich hier finden, das weiß ich jetzt. Mit Frosty, Frank, dem Weihnachtsmann und einer bunten Truppe gar nicht mal so anonymer Hausbewohner.

Wenn ihr mehr von C.M. Singer lesen wollt, dann schaut euch ihre wundervolle Buchreihe "Ghostbound" an.

Denkt auch heute an unser kleines Weihnachtsgewinnspiel!
Schaut bis zum 22.12.2014 bei uns vorbei, genießt die Türchen und lasst uns einen Kommentar da. Nicht nur wir Geister, auch unsere Gäste freuen sich über ein paar Worte von euch. Jeder Kommentar wandert in den Lostopf. Also, wenn ihr jeden Tag vorbeikommt und kommentiert, könnt ihr insgesamt 22 Lose sammeln und eure Chancen steigern. Am 23.12. werden wir einen Gewinner ziehen und das Ergebnis am 24.12. im letzten Türchen bekannt geben.  

Kommentare:

  1. Hallöchen Mendea,
    vielen Dank für diesen tollen Beitrag.
    Ich habe "Ghostbound"-Reihe leider noch nicht gelesen.
    Liebe Grüße
    Charleen

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  2. Der Text hört sich sehr gut an ;))

    Freu mich schon auf die weiteren Tage

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  3. Fräulein Zahlmann2. Dezember 2015 um 07:52

    So ein kleiner Scheißer hat mir auf die Hose gepinkelt... ich musste ja herzhaft lachen. Tolle Story!

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  4. Awww also ich liebe Frosty in jeglicher Form und diese Geschichte hat doch was.
    Übrigens finde ich es eine super Idee so einen "Geschichtenkalender" zu machen. Ist definitiv mal etwas anderes! Danke an euch und an C.M. Singer :D

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  5. Sehr spannend... ich möchte gerne mehr!!!

    Werde weiter bei dir vorbei schauen. :-)

    LG
    Jens
    www.der-lesefuchs.blogspot.de

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  6. Hallo,
    ich glaube, ich werde mir C.M. Singer Buch näher einmal anschauen, denn es scheint ziemlich interessant zu sein. Es ist toll das du uns die kleine Kurzgeschichte präsentiert hast. Ich habe sie gleich mal an eine Freundin weitergeschickt.

    Ich wünsche dir noch einen schönen Tag.

    Liebe Grüße Jeannine M.

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  7. Hallöchen,

    toller Beitrag! ;-) Die Reihe Ghostbound steht schon ewig auf meiner Wuli und ich höre immer wieder nur gutes! Da muss ich jetzt dann wirklich mal bald zugreifen ;-)

    Ganz liebe Grüße
    Marion Geier

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  8. Hallo,

    Ich kenne die "Ghostbound"-Reihe nicht, aber sie hört sich sehr interessant und witzig an.
    Ich versuche gerne mein Glück.

    Viele liebe Grüße,
    Yvonne :-)
    (http://yviskleinewunderwelt.blogspot.de)

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  9. Aaaaw, Klasse Geschichte! Die Ghostb. Reihe habe ich allerdings noch nicht gelesen :)

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  10. Guten Morgen,
    der Text macht auf jeden Fall Lust auf mehr. Bisher habe ich die Bücher noch nicht gelesen, wandern jetzt aber definitiv auf die Wunschliste :)

    Viele liebe Grüße
    Denise
    va_macao(at)web.de

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  11. Hallo

    Och, wie herrlich! :)
    Vielen lieben Dank das du diese tollen Zeilen mit uns teilst. Liest sich sehr schön und macht neugierig. :)

    LG StMoonlight

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  12. Hallo,
    hach ist das schön. :)

    Alles Liebe
    Sophie

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  13. Besten Dank für dieses kleine Stück (Nächsten)Liebe

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  14. Huhu.
    Ich finde die Geschichte echt toll.
    LG Janne

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  15. Wow wie toll <3
    Es hört sich klasse an !!!
    LG
    Melanie

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  16. Hey!
    Eine sehr stimmungsvolle und beeindruckende Geschichte. Genau so muss Weihnachten sein. Besinnlich, freundlich, erhellend.
    Und man -oder zumindest ich ;) - kann sich super rein versetzen.
    Nachbarn die man nicht kennt, Ereignisse die alles zu überschatten drohen. Und dann merkt man plötzlich: Ich bin nicht alleine !

    Einfach wunderschön, danke!

    Liebe Grüße
    Vanessa

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  17. Ich finde die Geschichte so toll <3

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  18. Hallo Claudia, du hast (mal wieder) einen Nerv von mir getroffen. Anscheinend war ich gerade sehr sensibel, denn mir trieb die Geschichte Pipi in die Augen. Vielen Dank und liebe Grüße

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  19. Sehr schöne Geschichte! Vielen Dank dafür! Auch wenn ich jetzt gerade voll Bock auf Eierlikör krieg. ;)
    Hab letztens erst den erst Teil von Ghostbound gekauft und werd in heute anfangen. :)

    Freu mich schon sehr, auf die nächsten Tage!

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  20. Vielen lieben Dank für all die netten Kommentare! Ich freue mich so, dass euch die kleine Geschichte gefüllt <3

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  21. Schöne Geschichte und vorallem eine scöne Idee tatsächlich eine Geschichte zu posten!

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  22. Tolle Geschichte!! Habe mit Begeisterung gelesen! LG Madita

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  23. Über die Ghoustbound Geschichte habe ich schon viel Gutes gehört. :)

    Liebe Grüße
    Isabelle

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  24. Hallo und vielen Dank für diese wundervolle Kurzgeschichte! Sie hat mir sehr gefallen.

    Viele liebe Grüße
    Katja

    kavo0003[at]web.de

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  25. Halloi ihr zwei :)

    Die Leseprobe des ersten Teiles der Ghostbound-Reihe habe ich auf dem Rückweg der letzten LBM gelesen und seitdem wartet es leider noch auf meiner Wunschliste ^^ aber die nächste Amrun Bestellung kommt bestimmt und dann wandert es auch endlich in den Warenkorb :)

    Die Kurzgeschichte fand ich klasse :D Ich freue mich mehr von Frau Singer zu lesen :)

    Herzlichste Grüße
    Eva von Astis Hexenwerk

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  26. Vielen Dank für die Leseprobe. Das Buch scheint interessant zu sein. Werde ich mal näher anschauen
    Liebe Grüße
    Anja

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  27. Jetzt habe ich es mir geholt. Danke für den Tipp.

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