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Samstag, 15. August 2015

[Planung] Indie des Monats



Immer wieder höre ich von Bloggern und Bücherwürmern "Ich lese keine Indie-Romane. Seit dem jeder veröffentlichen kann, ist da zu viel Müll bei."
Das ist schade und an dieser Einstellung müssen wir dringend etwas tun! Genau deswegen möchte ich einmal im Monat ausführlich einen Indie oder eines seiner Bücher vorstellen und empfehlen. Denn zwischen dem ganzen Müll gibt es wundervolle Perlen, die es wert sind, gelesen zu werden.


Ich möchte immer am 15. eines Monats einen Indie oder einen Indie-Roman vorstellen, damit dieser mehr Aufmerksamkeit bekommt. Nächsten Monat geht es schon los. Da werde ich euch eine ganz tolle Trilogie vorstellen.

Wichtig:
Die Aktion darf sehr gerne als Mitmach-Aktion verstanden werden.
Also wenn ihr auch gerne Indies lest und ein paar gute Bücher empfehlen könnt, dann macht mit! Klaut euch einfach den Header, postet am 15. eines Monats euren Artikel zu dem Indie und teilt mir den Link unter meinem Beitrag mit.
Oder kennt ihr vielleicht ein paar tolle Indieromane, die ich mir unbedingt mal ansehen sollte? Dann raus mit euren Empfehlungen! Ich schaue sie mir gerne an.
Seid ihr vielleicht Indie-Autor und denkt, euer Buch würde super in mein Beuteschema passen, dann meldet euch doch einfach - vorausgesetzt ihr scheut keine ehrliche Kritik. Ich würde mich wirklich freuen.

Ich persönlich habe mir nun auch das Ziel gesetzt, im Monat mindestens ein Indie-Buch zu kaufen! :)

Vielleicht finden sich ja ein paar Blogger, die mitmachen. Ich fänd das wirklich klasse. Außerdem stöber ich so gerne und lass mir Tipps geben.

Was denkt ihr? Habt ihr Lust auf so eine Aktion? Oder sind Indies für euch Schrott?

Fühlt euch gedrückt!

Kommentare:

  1. Hallo Mendea,
    oh, da wäre ich gerne dabei! Ich bin immer froh, neue Bücher von Indie-Autoren in die Hände zu bekommen. Sicherlich kann man auch mal Pech haben und ein Buch lesen, welches vielleicht nicht so gelungen ist, das kann mir aber auch bei einem "bekannten" Autoren passieren.
    So einige Schätze konnte ich schon beim Lesen von Indie-Büchern entdecken! :)
    LG Melli

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    1. Ich würde mich echt freuen, wenn Leute mitmachen. Ich bin nämlich auch immer froh über Tipps :)

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  2. Hi,

    in den Monaten, in denen ich ein gutes Indie-Buch gelesen habe, werde ich gerne mitmachen. Allerdings lese ich wenig Indie, da es meiner Meinung nach wesentlich mehr Schrott als gutes auf dem Sektor gibt.

    LG,
    André
    Bibliothek von Imre

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    1. Genau für Leser mit dieser Einstellung ist die Aktion gedacht ^^ Damit kann man beweisen, dass es mehr gute Indie-Bücher gibt, als so mancher glaubt ;)

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    2. Das funktioniert aber nicht. Selbst wenn du mir 100 Gute zeigst, ändert das nichts daran, dass es 1000(e) Schlechte gibt… :-)

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    3. Es wäre aber falsch, den 100 guten keine Chance zu geben, weil man generell sagt, Indies sind schlecht.
      Meinungen gehen ja auch auseinander. Schau dir "Das Mondmalheur" an. Du hast es abgebrochen, Alex von Weltenwanderer steht total drauf. Ähnlich geht es mir mit "Die dreizehnte Fee". Da hagelt es gute Kritiken und ich fand es schlecht.

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    4. Völlig richtig. Es gibt auch Indie-Perlen und um diesen eine Chance zu geben lese ich ja auch ab und zu Indie.
      Aber gerade dein Beispiel Das Mondmalheur illustriert das Indie-Problem aus meiner Sicht sehr gut. Das was die Autorin abgeliefert hat, ist aus meiner Sicht ein gutes Manuskript aus dem man mit vernünftigem Lektorat viel hätte machen können. Aber daran hapert es bei Kleinverlagen oft. Wird dann ein Buch sogar noch selbst verlegt und nichts anderes passiert bei CreateSpace ja, dann fehlt das Lektorat halt ganz…

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    5. Nicht zwangsläufig. Jeder Indie kann sich einen Lektorat und ein Korrektorat kaufen. Bei meiner aktuellen Lektüre steht das sogar vorne drin, wer lektoriert hat. Es ist nur eine Frage, ob man sich das als Indie leisten will. Die Möglichkeit hat man auf jeden Fall dazu. Ähnlich verhält es sich mit dem Cover. Nehm ich ein häßliches Gekritzel oder ein professionell gestaltetes Cover. Letzteres kostet nur wieder.

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    6. Stimmt, man kann einiges machen. Kennst du dieses Interview mit Werner Karl:

      http://bibliothekvonimre.blogspot.de/2015/05/interview-werner-karl.html

      Er erzählt einiges über das Selbstverlegen und erwähnt auch all diese Möglichkeiten.

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    7. Nein, kannte ich noch nicht. Schaue ich mir gleich gerne einmal an. Danke!

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    8. Das ist halt auch immer alles Geschmackssache. Ich bin zum Beispiel ein großer Fan des Mondmalheurs, in meinen Augen passt das Buch genau so wie es ist ganz wunderbar in das Programm eines großen Publikumsverlages. Und ich lese gerne Indies, allerdings weniger Selfpublisher, sondern Indie steht für mich für kleinere unabhängige Verlage, weil mir das Konzept Buch mit Verlag mehr zusagt. Denn wenn ich durch die Selfpublisherveröffentlichungen scrolle, gruselt es mich meist schon beim Anblick der laienhaften Cover, die aussehen, wie in der Mittagspause mit Word getippt. Das ist halt nicht das, was ich von dem Produkt "Buch" erwarte. Auch der Satz ist bei diesen Büchern oftmals grauenhaft, die Bindung auch, das merkt man beim eBook vielleicht nicht so, daber die Qualität der Prints ist meist ungenügend, zumindest für meine Ansprüche. Aber jeder hat ja unterschiedliche Erwartungen und Ansprüche und mit kleinen, unabhängigen Verlagen habe ich bisher fast nur gute Erfahrungen gemacht, ebenso gibt es bei den Selfpublishern Perlen, die zu finden, ist aber wirklich schwer. Lektorate gönnen sich die meisten ja heute glücklicherweise, das ist ja kein Problem mehr. Aber da auch da ist die Qualität oft sehr unterschiedlich, ein reines Korrektorat schützt zwar vor Rechtschreibfehlern, aber so ein Verlagslektor hat doch meist einfach ein geübteres Händchen für Stil und Plot. Wobei das natürlich auch kein Garant ist, in großen Verlagen wird auch unendlich viel Müll verlegt! :D Und damit bin ich wieder beim Anfang, letztlich ist es Geschmackssache. Ich sehe schon das Problem, dass in der Masse der Selbstveröffentlichenden der Leser es einfach schwerer hat, für ihn das richtige Buch zu finden. Verlage und Agenturen sind für mich eine Art Filter, bei vielen kleinen Verlagen werden die Titel auch so gut ausgewählt, dass der Leser weiß, dass da gute Titel im Programm sind und man kann zugreifen, lesen und sich freuen. Beim Selfpublishermarkt braucht man schon ein relativ gutes Bauchgefühl, um da den richtigen Titel zu erwischen, weil die Sortierung fehlt. Der Verlag nimmt das dem Leser ja ab und sortiert schon mal aus. Aber auch hier, alles Geschmackssache, jeder hat da andere Vortstellungen von der perfekten Geschichte. Daher ist die Aktion eigentlich eine sehr feine Sache, denn Mendeas Leser kennen ja ihren Geschmack und wenn sie hier etwas vorstellt, kann der einzelne für sich dann einschätzen, ob das Buch etwas für ihn sein könnte oder nicht. Ein guter Zwischenstopp für die Indies zu ihren richtigen Lesern! :)

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    9. Kleine Anmerkung am Rande: Das Mondmalheur ist im Selbstverlag erschienen.

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    10. Ja, klar, das Mondmalheur ist ein Selfpublisher-Titel. Deswegen habe ich es ja als Beispiel angeführt, weil ich finde, dass es qualitativ auch in das Programm eines großes Publikumsverlages passt.

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    11. Gerade eben weil es so schwer ist, die Masse von Selfpublishern (ich nenne sie gerne Indies, da sie komplett unabhängig sind und es ein schöneres Wort ist) finde ich so eine Aktion wichtig. Wie du schon sagst, wer meinen Geschmack kennt, weiß worauf ich achte. Wobei ich an dieser Stelle auch mal zugeben muss, dass ich bei einem Indie gerne mal ein Auge zudrücke. Sie haben bei mir immer einen leichten Welpenschutz, was in der Bewertung maximal ein halber Stern ist ^^
      Nur weil etwas einen Verlag hat, ist es noch lange nicht gut. Ich habe auch schon viel Schrott gelesen, der von einem Verlag kommt. Allen voran Shades of Grey! :D

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    12. Ich glaube, die Autorin von den 50 Shades hat sogar auch zunächst im Indie-Bereich angefangen, die großen Verlage haben da wohl eher zugeschlagen, weil sie das große Geschäft gewitterte haben, nicht, weil sie von der Story so überzeugt waren. :D Finanzieller Gewinn übertrumpft oft Qualität, und andererseits finanziert so ein Massenphänomen dafür andere unbekanntere Titel mit, also letztlich ist alles eins großer Kreislauf, bzw. einfach ein großer Zirkus, eine große Maschinerie.

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  3. Hallo :)
    deine Aktion habe ich gerade entdeckt und finde sie echt klasse! Indies finde ich auch interessant, es gibt da einige gute Autoren! Im September bin ich dann dabei!

    Liebe Grüße

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