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Donnerstag, 4. Juni 2015

Mendea mag ... Arrow!




Wie der ein oder andere vielleicht schon gemerkt hat, lieben mein Freund und ich Serien! Es gibt nichts besseres, als sich abends gemütlich aufs Sofa zu kuscheln und 2-3 Folgen deiner Lieblingsserie zu schauen. Wenn uns etwas richtig gut gefällt, dann suchten wir das auch innerhalb weniger Tage durch.

Ein aktuelles Beispiel dafür ist „Arrow“. Die erste Staffel gab es günstig bei Amazon. Und da wir nur vereinzelt Folgen kannten, wollten wir endlich mal alles am Stück sehen. Die Serie hatte uns so gepackt, dass wir direkt Staffel 2 hinterher legten und nun sehnsüchtig auf Staffel 3 warten.

Dabei sind die Schauspieler und die Effekte noch nicht mal überragend. Also warum fesselt uns die Serie so?
Als erstes wären da die sympathischen Rollen, die die Serie tragen. Allen voran Felicity Smoke! In meinen Augen ist sie die eigentliche Heldin der Serie. Sie ist niedlich, tollpatschig, redet sich um Kopf und Kragen, aber auch intelligent und mutig. Man muss sie einfach gern haben.
Bei Oliver Queen kann man sich streiten. Er versucht halt manchmal unnahbar rüberzukommen und das wirkt dann auch sehr gekünstelt und manchmal nerven seine Selbstzweifel, aber im Großen und Ganzen ist er ein cooler Typ. Man muss einige Dinge mit Humor nehmen, wie z.B. warum erkennt ihn eigentlich keiner, nur weil er mit verstellter Stimme spricht? Ja, der grüne Balken über den Augen, der macht’s! Und wenn man es genau nimmt, dann ist er auch ein ziemlicher Tollpatsch. Andauernd springt er in Fettnäpfchen, fängt sich Kugeln ein oder ähnliches. Von seinem Frauengeschmack rede ich gar nicht erst. Aber das macht ihn irgendwie ja auch menschlich und nicht zu so nem perfekten Superhelden.

Die Story ist ganz cool aufgebaut und versteht es, immer spannend zu bleiben. Man hat immer einen Hauptstrang, der über die ganze Staffel geht und verschiedene Einzelabenteuer, die nur einzelne Folgen sind. Aber manchmal tauchen Dinge aus einer Folge später noch mal auf und sind dann wichtig. Alles baut irgendwie aufeinander auf. Außerdem wechselt der Erzählstrang immer zwischen den aktuellen Geschehnissen und den Ereignissen vor 5 Jahren auf der Insel. So kommt nur nach und nach jedes Geheimnis von Oliver raus und ich finde das ist sehr cool gemacht. Und man sieht wie er vom reichen Sohn zum Super-Pfadfinder wird.

Im Großen und Ganzen ist Arrow etwas trashig, etwas düster und etwas witzig. Ich finde die Mischung sehr gut getroffen und es ist eine tolle Serie mit der man sich einfach mal berieseln lassen kann. Beide Staffelfinale waren bisher sehr spannend und actiongeladen und nun bin ich auf die dritte Staffel und das Spin-Off "Flash" gespannt.

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