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Samstag, 14. Februar 2015

Geisterstundeninterview - 12 Fragen an Liz und Danny

Heute ist Valentinstag und deswegen haben wir uns ganz besondere und gefühlvolle Gäste eingeladen. Denn heute ist der offizielle Veröffentlichungstermin von "Spellbound", dem neuen Roman von C.M. Singer. Schon in "Ghostbound" und "Soulbound" durften wir Liz und Danny kennenlernen und begleiten. Die Rezensionen findet ihr in der Bibliothek unter den alten Titeln "...und der Preis ist dein Leben". Dann fanden die Bücher aber einen neuen Verlag und es hieß: neue Titel, neue Cover und nun auch endlich neues Abenteuer!

Da Danny offiziell zu unseren Lieblingsgeistern gehört, ließen wir es uns nicht nehmen, die beiden Protagonisten von "Spellbound" zum Tee einzuladen. Hier das Interview mit Liz und Danny. Am Ende erwartet euch sogar ein Gewinnspiel!

1.) Hallo ihr Lieben! Schön, dass ihr den Weg in die Villa gefunden habt. Falls es da draußen Leute gibt, die euch noch nicht kennen, stellt euch und eure Abenteuer doch bitte einmal vor. 

Danny: Hallo, Jenny. Danke für die Einladung. Leckerer Kuchen, übrigens … ist der selbstgemacht?
Liz: *lacht* Es ist ja nett, dass du denkst, uns würden so viele Leute kennen. Aber glaub mir, Jenny, wir sind noch kein einziges Mal auf der Straße erkannt worden.
Möchtest du die Geschichte erzählen, wie wir uns kennengelernt haben, Danny?
Danny: Nein, mach du das. Du bist die Geschichtenerzählerin von uns beiden.
Liz. Na gut. Also, ich habe als Journalistin an einer Mordserie an Jugendlichen gearbeitet …
Danny: Was sie eigentlich meint, ist: Sie ist den trauernden Eltern im denkbar ungünstigsten Zeitpunkt auf die Pelle gerückt …
Liz: … und habe im Zuge dessen diesen vorlauten Quälgeist hier neben mir kennengelernt, der damals noch als Detective bei der Londoner Metropolitan Police gearbeitet hat. Nach ein paar … Anlaufschwierigkeiten, sind wir uns näher gekommen, aber dann wurden wir angegriffen, und Danny vor meinen Augen erstochen. Gerade, als wir uns das erste Mal küssen wollten, kannst du dir das vorstellen? Ich dachte natürlich, das war´s jetzt, und ich hätte ihn verloren, noch bevor wir uns wirklich kennenlernen konnten, aber da stand er plötzlich wieder bei mir im Wohnzimmer. Als Geist!
Danny: Du hättest ihr Gesicht sehen soll. Unbezahlbar.
Liz: Ja, und du warst mindestens genauso verblüfft, dass ich dich sehen konnte. Dazu war nämlich sonst niemand in der Lage. Nur ich konnte ihn sehen und hören. Das lag vor allem an Dannys Sonnenamulett, das ich nach dem Überfall getragen habe. Nur war dieses Amulett leider auch das, worauf es die Mörder abgesehen hatten.
Während wir also unsere reichlich ungewöhnliche Beziehung führten und uns immer mehr in einander verliebten, machten wir uns auf die Suche nach den Mördern. Denn uns war schnell klar, dass das kein gewöhnlicher Überfall war, sondern etwas mit den Teenager-Morden zu tun haben musste.
Danny: Wir waren dabei aber nicht auf uns allein gestellt, sondern hatten Hilfe von einigen guten Freunden, die über mich Bescheid wussten.
Liz: Ja, Gott sei Dank. Einige Male sind wir nämlich in wirklich gefährliche Situation geraten.
Na gut, um es kurz zu machen, wir haben schließlich rausgefunden, dass ein alter indischer Kult, die Thuggees, hinter den Morden steckte. Es kam zum Kampf, und in dessen Verlauf hat Danny es geschafft, sich in einem neuen Körper zu verankern. Deshalb hast du jetzt auch das Vergnügen, ihn hier sitzen zu sehen und musst dich nicht mit mir als Vermittlerin zufrieden geben. Oder ständig die Glühbirnen auswechseln …
Danny: Nur leider war das nicht das Ende vom Lied. Nachdem ich einen neuen Körper hatte, dachten wir, wir hätten es überstanden, und würden jetzt dem Sonnenuntergang entgegensegeln, aber leider hatte da noch jemand eine offene Rechnung mit uns und unser größter Kampf stand uns noch bevor.



2.) Geister, Seelenwanderung, Hexerei, Voodoo. Ihr habt schon verdammt viel erlebt. War es schwer für euch, das alles zu akzeptieren? 

Liz: Naja, ich war diesen Dingen gegenüber eigentlich schon immer recht aufgeschlossen, auch wenn ich mich nie sonderlich viel damit beschäftigt habe. Aber glaub mir, es ist generell etwas anderes, darüber zu lesen oder Filme zu sehen und sich plötzlich einem realen Geist gegenüberzusehen. Ich muss zugeben, am Anfang hatte ich schon darüber nachgedacht, zu einem Arzt zu gehen und meine Zurechnungsfähigkeit untersuchen zu lassen. Nachdem ich dann aber die Existenz von Geistern akzeptiert hatte, war der Rest nicht mehr allzu schwer gewesen. Nur die Sache mit Voodoo … daran habe ich ziemlich lange geknabbert. Das kannte ich zuvor nur aus Horrorfilmen und es passte für mich so gar nicht ins zivilisierte London.
Danny: Bei der Geistersache und der Seelenwanderung hatte ich ja nun keine andere Wahl, als es zu akzeptieren. Ich fand es zwar ziemlich unfair, dass ich ausgerechnet dann zum Geist wurde, als ich der Liebe meines Lebens begegnet bin, aber was soll man machen? Was Magie und Voodoo angeht … tja, man könnte wohl meinen, dass es einem Geist leicht fällt, diese Dinge als wahr hinzunehmen. War es aber nicht. Ich war vielleicht nicht so skeptisch, wie mein Kumpel Tony, aber so richtig geheuer war es mir auch nicht. Liz ist es da deutlich leichter gefallen, das alles zu akzeptieren. Und Tonys Freundin Sue sowieso. Sie ist vor Freude im Kreis gehüpft, Teil einer echten Geistergeschichte zu sein.


3.) Danny, du durftest ausführliche Erfahrungen als Geist machen. Vermisst du irgendwas an dem körperlosen Zustand? 

Danny: Nein, gar nichts … Naja, vielleicht ein paar Kleinigkeiten. Elektronische Geräte per Gedankenkraft zu kontrollieren ist schon recht praktisch. Und ungesehen Gespräche zu belauschen auch.
Liz: Nicht zu vergessen, der Spaß, seiner besseren Hälfte einen Beinahe-Herzinfarkt nach dem anderen zu verpassen!
Danny: Oder sich innerhalb einer Sekunde auf die anderen Seite der Welt beamen zu können. Aber sonst… nein, gar nichts … Nun, vielleicht die Augenblicke, wenn die Sonne morgens und abends am Horizont stand, und Liz´ und meine Seele eins geworden sind. Doch, ja, das vermisse ich schon.
Liz: *seufzt* Ja, ich auch. Aber das wird durch die vielen wunderbaren Dinge wieder aufgewogen, die wir jetzt dank deines neuen Körpers tun können.


4.) Apropos: Heute ist Valentinstag! Was habt ihr zwei Turteltauben heute noch vor? 

Danny: *lacht* Das ist jetzt aber schon ein bisschen indiskret, oder Mendea? Sagen wir einfach, wir
werden all die wunderbaren Dinge genießen, die Liz gerade angesprochen hat.
Liz: Und zwar in Venedig. Dahin sind wir nämlich gerade unterwegs und dieser Besuch ist nur ein kleiner Zwischenstopp. Danny hat uns die nächsten drei Tage in einem wunderbaren kleinen Palazzo am Canale Grande eingebucht.


5.) Wenn ihr nicht gerade in mystischen Gefahren steckt, seit ihr ziemliche Weltenbummler. Habt ihr Indien und New Orleans von der Liste gestrichen? Und wo soll es als nächsten hingehen? 

Danny: Wie gesagt, geht es jetzt erst Mal wieder nach Italien. Wir haben uns bei unserem letzten Urlaub in Land und Küche verliebt. Und was Indien, New Orleans oder Haiti angeht … Weißt du, was wir erlebt haben, hat ja nichts mit diesen Ländern und Städten oder deren Kultur zu tun, sondern mit einzelnen Menschen. Wir gehen immer noch gerne indisch Essen und hören Jazzmusik.
Liz: Um Voodoo-Filme mache ich allerdings einen großen Bogen! Und um Bollywood-Filme auch.



6.) Musik und Literatur sind euch auch sehr wichtig. Was ist aktuell auf der Playlist und welches Buch liegt auf dem Nachttisch? 

Danny: Nach wie vor sind U2 meine Nummer 1. Das wird sich auch nicht ändern. Aber kürzlich habe ich Johnny Flynn für mich mich entdeckt. Ziemlich eingängiger Folk-Rock, kann ich nur empfehlen. Genauso wie Hozier. Beides wirklich gute, ehrliche Musik.
Liz: Ja, Danny singt deren Songs gerade Tag und Nacht. Ich denke, das liegt an den Texten, mit denen er sich identifizieren kann.
Auf meinem Nachttisch liegt derzeit ein Schreibratgeber und ein Notizbuch. Ich habe nämlich vor, unter die Schriftsteller zu gehen und unsere Erlebnisse in einem Roman zu verarbeiten.
Danny: Ja, sie macht aus mir einen romantischen Helden, mit wehendem Haar und offenem Hemd.
Liz: Du träumst doch. Komiker kommen in meinem Buch gar nicht vor.



7.) Elizabeth, du bist Journalistin und Whovian. Mit welchem Doctor würdest du reisen und wohin?

Liz: Also eigentlich ist Danny der Whovian von uns beiden. Aber ich finde die Serie auch ganz lustig. Hm, ich glaube, ich würde David Tennant wählen und mit ihm ins 16. Jahrhundert reisen. Ich würde zu gerne Shakespeare treffen. Nein, noch besser in die Regency-Zeit, um Jane Austen zu kennenzulernen!
Danny: *murmelt* Also ich würde so um die hundertfünfzig Jahre zurückgehen und verhindern, dass ein gewisser William Finn nach Indien einschifft und mit dem Thuggee-Kult in Kontakt kommt …


8.) Hand aufs Herz. Ihr habt eure Schöpferin nun viele Jahre begleitet. Wer hat wem das Leben schwerer gemacht? Sie euch oder ihr beiden ihr?

Liz: Also bitte, was ist denn das für eine Frage? Denk mal dran, was sie uns alles durchleiden hat lassen! Ich hoffe, sie gönnt uns jetzt endlich mal ein wenig Frieden!
Danny: Wenigstens hat sie uns zusammengebracht. Aber ein bisschen weniger Drama hätte es
schon sein dürfen.


9.) Wenn ihr den Stift in die Hand bekommen hättet, hättet ihr im Nachhinein irgendwas geändert?

Liz: Natürlich wäre das verlockend. Weniger Tod, Schmerz, Angst und Trauer … wer wünscht sich das nicht? Aber dann wären wir heute nicht, wo wir jetzt sind. Und ich bin mit der aktuellen Situation sehr zufrieden.
Danny: Meinen Tod, unsere Gefangenschaft auf Camley Hall, die Schießerei vor Weihnachten … klar würde ich das alles gerne aus der Geschichte streichen. Aber wie Liz schon sagte, diese Ereignisse machen uns zu dem, was wir jetzt sind. Aber weißt du, wen man wirklich streichen könnte, Liz? Graham Mitchell!
Liz: Verlockend, aber nein. Er war zwar so lästig wie Herpes, aber am Ende doch von Nutzen.


10.) Nach all der Zeit fiel nicht nur C.M. Singer der Abschied schwer, sondern auch den Lesern. Werden wir noch was von euch hören?

Danny: Oh, da bin ich mir ganz sicher. Auch wenn unsere Geschichte vielleicht kein ganzes Buch mehr füllen wird, werden wir bestimmt mal wieder von uns hören lassen.



11.) Wisst ihr denn vielleicht, was eure Schöpferin als nächstes vor hat?

Liz: Ich habe gehört, sie führt gerade Gespräche mit Riley und Fiona, um deren Geschichte zu erzählen. Ich glaube, den beiden steht noch so einiges bevor.
Danny: Siehst du, schon da werden wir bestimmt immer mal wieder in Erscheinung treten. Riley und Finny gehören zu unserem engsten Freundeskreis. Wenn ihnen ein Abenteuer ins Haus steht, sind wir und Tony und Sue ganz sicher mit von der Partie!


12.) Zum Ende, wie immer bei uns: berühmte letzte Worte?

Danny: I´ll be back.
Liz: Danke, an alle, die uns bis jetzt die Treue gehalten und alle Höhen und Tiefen mit uns durchlebt haben. Wir hoffen sehr, dass ihr uns auch auf unserem - vorläufig - letzten Abenteuer begleiten werdet. Habt einen wunderschönen Valentinstag!


Wir bedanken uns bei Liz und Danny für dieses ausführliche Interview und wünschen ihnen natürlich auch einen entspannten Valentinstag.
Nun zu unserem Gewinnspiel!
Zum Release von "Spellbound" verschenken wir zusammen mit der Autorin C.M. Singer wahlweise den ersten Band der Reihe "Ghostbound" oder für langjährige Fans, die diese Geschichte schon kennen, den neuen Roman "Spellbound". Der Gewinner darf sich für eines der Bücher als Taschenbuch entscheiden.

Was ihr dafür tun müsst? Verratet uns einfach, was euch spontan zum Thema "Voodoo" einfällt!
Teilnehmen könnt ihr bis zum 22.02.2015. Schreibt doch bitte direkt eure Emailadresse dazu, damit wir euch kontaktieren können.
Allen Teilnehmern wünschen wir viel Erfolg!

Kleingedrucktes:

  • Dies ist ein privat organisiertes Gewinnspiel.
  • Teilnahme vom 14.02.2015 bis zum 22.02.2015
  • Ihr seid über 18 Jahre alt oder habt die Zustimmung eurer Eltern.
  • Alle gesammelten Daten werden nur für das Gewinnspiel genutzt und danach vernichtet.
  • Bei Verlust des Pakets durch die Post, ist leider kein Ersatz möglich.
  • Wenn ein Gewinner nicht innerhalb von 14 Tagen auf seine Gewinnbenachrichtigung reagiert, verfällt sein Anspruch auf den gewonnenen Preis.
  • Ihr müsst nicht Leser unseres Blogs sein, aber wir würden uns sehr darüber freuen.

Kommentare:

  1. Ich liebe diese Bücher von C. M. Singer! Ich habe sie förmlich verschlubgen :-).

    Wenn ich an Voodoo denke, habe ich immer eine Puppe mit vielen Nadeln im Kopf un einer anderen Person wehzutun ;-).

    Liebe Grüße,
    Vanessa

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  2. Guten Abend Mendea,

    eine liebe Freundin hat mir geraten unbedingt die Bücher von C.M. Singer zu lesen.

    Das liebevolle Interview mit Liz und Danny habe ich nut sporadisch überflogen, weil ich nicht so viele Geheimnisse erzählt haben möchte. :) mir waren Danny und Liz aber auf Anhieb sympathisch.

    Mhm was mir zu Voodoo einfällt, eigentlich das selbe wie Vanessa, Glitzerfee. Voodoo ist mir tu gruselig. Gerade fällt mir der Disney Film Küss den Frosch ein. ^^"

    Lieben Gruß
    Cindy

    kumosbuchwolke@gmail.com

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  3. Hallo, tolles Interview da versuche ich doch auch gleich mein Glück :). Ich muss sofort an kleine Puppen denken denen man Nadelnin den Körper jagt um seinen Feinden dadurch weh zu tun :).
    Liebe Grüße
    Viki
    Viktoria162003@yahoo.de

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  4. Da versuch ich auch gern mein Glück und zwar für den ersten Teil der Reihe, da ich sie noch nicht kenne. :)
    Zu Voodoo fallen mir auch spontan als erstes die Püppchen ein, die man mit persönlichen Dingen der Person bestückt, die man anschließend damit quälen möchte! ;) Aber für wahre Voodoo-Kenner ist das wahrscheinlich lachhaft, denn da gibt es noch viel mehr zu erfahren über seltsame Rituale, etc.

    Liebe Grüße von Angi
    angi(at)beastybabe(.)de

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