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Sonntag, 11. Januar 2015

Geistesblitz - "Godzilla"






Titel: Godzilla
Regie: Gareth Edwards
Genre: Action / Sci-Fi
Spieldauer: 2 Stunden 3 Minuten


1999: Bei Bohrungen auf den Philippinen werden Überreste gigantischer Kreaturen gefunden. Etwas entkommt. Kurz darauf kommt es in dem japanischen Atomkraftwerk, bei dem der Amerikaner Joe Brody (Bryan Cranston) beschäftigt ist, zu einer Katastrophe. 15 Jahre später ist die Großstadt rund um das Kraftwerk als atomar verseuchtes Sperrgebiet deklariert. Doch Brody glaubt die offizielle Version des Grundes für das Unglück nicht (es soll ein Erdbeben gewesen sein). Als sein beim Militär beschäftigter Sohn Ford (Aaron Taylor-Johnson) nach Japan reist, um seinen Vater zur Heimkehr in die USA zu bewegen, wird er von diesem zu einem letzten Trip in die gesperrte Zone überredet. Dort erkennt Joe Brody die gleichen Warnzeichen wie vor 15 Jahren und bald bricht auch schon das Chaos über die Gegend herein. Ein Monster, das kurz darauf auf den Namen Muto getauft wird und sich von Atomkraft ernährt, hinterlässt eine Schneise der Zerstörung. Während das Monster gen Hawaii zieht, sucht das US-Militär verzweifelt nach einem Weg es zu stoppen. Ichiro Serizawa (Ken Watanabe), der die Urzeitmonster seit Jahrzehnten erforscht, glaubt die einzige Lösung zu kennen: ein sagenumwobenes weiteres Monster und Mutos natürlicher Feind: Godzilla! 

Quelle: filmstarts.de



Mal ehrlich, was erwartet man, wenn man einen Godzilla-Film schaut? Stumpfes Popcornkino, wo sich zwei gigantische Monster gegenseitig auf die Fresse hauen. Dazu ein paar tolle Spezialeffekte und gut ist. Mehr braucht es gar nicht, um mit dieser uralten Kultfigur zufrieden zu sein. Ganz im Stil wie Pacific Rim.
Diese Produktion versuchte allerdings krampfhafte mehr Tiefe in das Thema zu bekommen. Also bauen wir da mal ein Familiendrama drumherum und die Liebesgeschichte darf natürlich auch nicht fehlen. Das alles zieht sich tierisch. Godzilla und das Muto bekommt man kaum zu sehen und wenn sie dann mal anfangen, sich zu Prügeln, wird ausgeblendet und die Szene wechselt. Erst ganz am Ende darf man sich den Endkampf dann auch mal ansehen.
Wir haben den Film in einer größeren Runde gesehen und waren irgendwann so genervt, dass wir den Streifen kommentierten - und das nicht besonders höflich.
Ich glaube auch nicht, dass sich dieser Film auf großer Leinwand oder sogar 3D lohnt, denn so gewaltig waren die Effekte nicht. Ich denke, wer Fan des Mythos ist, sollte sich die Neuverfilmung ansehen, aber an sich lohnt er sich nicht. Da konnte ich wirklich drauf verzichten.


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