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Mittwoch, 26. März 2014

Geistesblitz - "Star Trek: Mord an der Vulkan-Akademie" von Jean Lorrah

Bildquelle: Star Trek Wiki





Titel: Star Trek - Mord an der Vulkan-Akademie
Autor: Jean Lorrah
Genre: Science-Fiction
Verlag: Heyne
Seiten: 279
Preis: ab 0,01 € [Printausgabe, gebraucht] oder 4,99 € [Amazon Kindle eBook]







Bei einem Gefecht wird ein Besatzungsmitglied der Enterprise lebensgefährlich verletzt. Retten kann ihn nur ein Verfahren zur Nervenwiederherstellung, das derzeit auf Vulkan in der Testphase ist. Doch es kommt zu technischen Problemen, bei dem eine Vulkanierin stirbt - Spock fürchtet um das Leben seiner menschlichen Mutter Amanda, die sich diesem Verfahren ebenfalls unterziehen muss. Als kurz darauf auch das Besatzungsmitglied der Enterprise tot ist, wird klar: Es handelt sich um Mord, etwas, das in der logischen Welt der Vulkanier keinen Platz hat und seit tausenden von Jahren nicht mehr vorkam. Kirk und Spock tun alles, um Amandas Leben zu retten.



Live long and prosper - bei dieser Rezension meldet sich der Trekkie in mir zu Wort; durch Zufall kam ich über einen Facebook-Flohmarkt an einen ganzen Stapel Star-Trek-Bücher. Dieses war eines der ersten, die ich gelesen habe und gleichzeitig das, was mir noch am besten im Sinn geblieben ist.


Das liegt zum einen mit Sicherheit an der Erzählweise, die fesselnd ist und den Leser nie mehr wissen lässt, als Kirk, Spock oder sein Vater Sarek zu dem Zeitpunkt. Ich gebe zu, ich war mir schon recht zu Anfang, als der Mörder seinen ersten Auftritt hatte, sicher, dass diese Person es sein muss, was ich allerdings eher auf meine Kenntnis der Serie und weiterer Bücher schiebe.
Schiffsarzt "Pille" sorgt durch seine lockere und oft auch genervte Art auf jeden Fall für Auflockerung und zeigt sich wieder von seiner gewohnt griesgräm... liebenswerten Seite, wie ihn seine Fans lieben.
Sprachlich nett, obwohl es teils ein wenig unbeholfen klingt, wenn aus Sicht der emotionslosen Vulkanier geschrieben wird. Kein Wunder allerdings, ist man doch normalerweise als Schreibender darauf bedacht, dem Leser Emotionen näher zu bringen.
Wirklich negativ sind mir die Rechtschreib- und Tippfehler ins Auge gesprungen. Mag inzwischen behoben sein, in meiner Erstausgabe allerdings wimmelt es nur so von ihnen, besonders von falsch gesetzten Anführungszeichen.

Dennoch ist dies ein Buch, das ich jedem Trekkie ans Herz legen möchte, zumal es interessante Hintergrundinformationen enthält (auch wenn die sich mit denen aus anderen Büchern widersprechen - aber viele Köche ... ihr wisst schon). Besonders interessant ist es für Fans der "Original-Crew" und Spocks und der Vulkanier, da die Handlung ausschließlich auf Vulkan stattfindet.

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