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Samstag, 8. März 2014

Geistesblitz - „Lone Ranger“ von Gore Verbinski


 


Titel: Lone Ranger
Regisseur: Gore Verbinski
Produzent: Jerry Bruckheimer
Schauspieler: Johnny Depp, Armie Hammer, Helena Bonham Carter
Genre: Komödie / Western


The Lone Ranger ist ein spannendes Kinoabenteuer mit viel Action und Humor, in dem der berüchtigte maskierte Held zu neuem Leben erweckt wird. Der Indianer Tonto (Johnny Depp) erzählt die sagenhafte Geschichte, die den Texas Ranger John Reid (Armie Hammer) in einen maskierten Rächer gegen das Verbrechen verwandelt – und nimmt die Zuschauer mit auf eine tollkühne Achterbahnfahrt voller epischer Überraschungen und witziger Reibereien zwischen den beiden ungleichen Helden, die erst lernen müssen zusammen zu arbeiten um gemeinsam gegen Korruption und Habgier zu kämpfen.  
Quelle: Amazon

„Fluch der Karibik“ als Western. Das war die erste Beschreibung, die ich von dem Film bekam und da ich die Piraten-Reihe liebe, wollte ich den Film unbedingt mal sehen. Ich wusste, dass es in den 50er Jahren dazu mal eine Serie gab, und dass sie in Amerika Kult ist, kannte sie aber nicht.
Also konnte ich mir „Lone Ranger“ ganz ohne Vorbelastung anschauen und das war wahrscheinlich ganz gut so. 

Im Großen und Ganzen ist „Lone Ranger“ ganz nettes Popcorn-Kino. Ein Film, den man sich ruhig mal ansehen kann. Die Gags sind eher albern als gut durchdacht, die Story ist flach und zieht sich gelegentlich, aber am Ende fühlte ich mich irgendwie ganz nett unterhalten. Vielleicht lag es auch daran, dass man sich hin und wieder fragen musste: Was haben die Drehbuchautoren eigentlich geraucht? Ich mein, blutrünstige Kanibalenkaninchen? 
Oder die Rolle von Helena Bonham Carter? Die war irgendwie total unwichtig. Aber hey, immerhin hatte man die super Schauspielerin im Boot und zusammen mit Johnny Depp macht sie sich ja auch wirklich immer gut, aber wenn man ehrlich ist, steuert diese Rolle rein gar nichts zum Film bei und hätte mehr ausgearbeitet werden müssen. 

Gut gemacht waren die Actionszenen und erinnerten wirklich etwas an Fluch der Karibik, wo es möglichst halsbrecherisch und spektakulär sein musste. Damit sind die Ähnlichkeiten dann aber auch schon abgehakt. Und Captain Jack Sparrow ist mir wesentlich lieber als Tonto - auch wenn der Indianer auf seine Weise schräg und cool ist.
Ich kann nachvollziehen, warum der Film kein Kassenhit geworden ist, denn er hat nichts berauschendes an sich. Für nen netten Videoabend – und wenn man es albern mag – reicht der Film aber trotzdem und dann sollte er erstmal für lange Zeit hinten im Regal verschwinden.


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