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Samstag, 6. Juli 2013

Wie teuer dürfen Bücher und eBooks sein? - Nach welchem Maß bewerten

In letzter Zeit scheint es mir so, dass viele Leser – sei es auf Blogs, in Literaturforen oder einfach via Facebook – die Preise für Bücher und eBooks kritisieren. Vor allem die großen deutschen Verlage schneiden dabei schlecht ab und auch mit dem Ausblick auf kleinere Verlage oder auf den amerikanischen Buchmarkt stehen sie schlecht da. Es gibt viele, viele eBooks für unter 1 Euro, ist es denn da zu viel verlangt, wenn sich die höheren Preise für andere eBooks anpassen und wenigstens auf unter 3 Euro sinken?

Die Hauptargumente lassen sich in etwa wie folgt wiedergeben:
„Im Englischen sind die Bücher viel günstiger als im Deutschen! Ein neues Buch auf deutsch kostet teilweise 20 Euro, während die englische Version für 4 Euro zu haben ist.“
„Andere Bücher und eBooks werden doch auch viel günstiger angeboten! Daran sollte man sich in einer Marktwirtschaft doch orientieren.“
„eBooks sind manchmal nur wenige Euro günstiger als die Printausgaben, obwohl ja gar keine Druckkosten anfallen. Ich krieg für mein Geld nur Einsen und Nullen!“



Dagegen kann man nun verschiedene Gegenargumente bringen.
Zum Unterschied deutsch VS englisch: Es ist oft so, dass bei dem Vergleich zwischen englischen und deutschen Ausgaben völlig verschiedene Kriterien angelegt werden. Dabei ist es gelegentlich so, dass die deutsche Ausgabe gerade erst als Hardcover erschienen ist, während die englische Ausgabe schon längere Zeit als Taschenbuch erhältlich ist. Vergleicht man nun die günstigste Ausgabe auf dem deutschen und auf dem englischen Markt, so wird man ganz gewiss eine riesige Spanne im Preis ausmachen können. Hinzu kommt die Buchpreisbindung, die in Deutschland gesetzlich geregelt ist, während die englischen Ausgaben jederzeit im Preis gesenkt werden können. Auch die Auflage spielt dabei eine Rolle, da der Markt für englische Bücher wesentlich, wesentlich größer ist als der für deutsche und die Herstellungskosten mit steigender Auflage sinken.

Zum Unterschied eBook VS Print bzw. günstige eBooks VS teure eBooks: Es gibt zahlreiche Beispiele für Werke, bei denen das eBook nur die Hälfte oder weniger der Printausgabe kostet, was vor allem bei kleinen Verlagen der Fall ist. Auch wenn man bei englischen Büchern guckt, ist dieser Preisunterschied groß, selbst bei renommierten Verlagen. Sicherlich spielt es eine Rolle, dass sich die großen deutschen Verlage, da sie sich in gewisser Weise auf ihrer Buchpreisbindung ausruhen können, den eBooks gegenüber eher abgeneigt sind, da sie durch sie ihre dominierende Stellung verlieren könnten. Zu ihrer Verteidigung muss jedoch auch gesagt werden, dass der Preis für ein Buch gerade bei großen Verlagen nicht ausschließlich aus Druckkosten besteht: Werbung, viel Werbung, Lektorat, Korrektorat, Satz, Covergestaltung + weitere wie z.B. die üblichen Kosten für die Organisation und Geschäftsführung, die von vornherein bei einem großen Verlag höher liegen als bei einem kleinen. Diese Kosten versuchen sich die großen Verlage auch über die höheren Preise für eBooks zurückzuholen.
Ob das eine gute Strategie ist, sei dahingestellt. Dass es jedoch nur „schwachsinnig“ ist (wie ich schon des Öfteren gelesen habe), ist so nicht richtig. Es ist marktwirtschaftlich. Deutsche Verlage können ihre Kosten nicht, wie es bei englischen Büchern der Fall ist, über sehr, sehr viele günstige eBooks decken, sondern müssen aufgrund des kleineren, deutschen Marktes auf die Strategie „wenige, gewinnbringende Verkäufe“ zurückgreifen. Viele kleine Verlage und auch gerade Selfpublisher haben nur wenige dieser Kosten, etwa für große Bürogebäude, Angestellte, eine professionelle Covergestaltung und so weiter. Gelegentlich bleibt sogar ein Lektorat und Korrektorat aus. Dass diese Bücher dann oft billiger sind (unter 1 Euro oder gar kostenlos), das steht außer Frage.

Daraufhin könnte man jetzt natürlich wieder Gegenargumente bringen, etwa dass die Buchpreisbindung abgeschafft gehört, dass Kleinverlage auch mit ihren Kosten niedrige Preise anbieten. Wie auch immer, das ist nicht der Punkt, auf den ich letztlich hinauswill. Ich will die großen Verlage nicht verteidigen und auch nicht die Printausgaben, oder andersrum. Mir geht es vielmehr darum, die Einstellung zu Büchern allgemein zu hinterfragen. Dabei möchte ich mich eher auf das Lesen und das Werk als solches konzentrieren.
Ich bin jemand der viel und gerne liest. Ich bin demnach auch interessiert daran, viele Bücher kaufen zu können. Noch mehr interessiert es mich jedoch, dass mir das Lesen Spaß macht, und da scheint mir das Problem zu liegen.

Aussagen wie „Ein anderes Buch a) ist doch viel billiger als dieses Buch b).“ oder „Dieses Buch hat gerade einmal 100 Seiten, wieso soll ich dafür 2,50 ausgeben?“ scheinen mir gänzlich fehlgeleitet. Eine Verbindung zwischen Buchpreis a) und Buchpreis b) oder zwischen Buchpreis und Seitenlänge scheint mir nicht hilfreich, wenn das Ziel „Spaß am/beim Lesen“ ist, denn es sagt nichts über diesen Spaß aus.
Immerhin kann der günstige Buchpreis a), der eines sehr langweiliges Buch sein. Es muss nicht mal qualitativ schlecht sein (kann es aber auch), es reicht schon, wenn es ein Liebesroman ist und ich eher auf Krimis stehe.
Allein mit Hinblick „Welches ist das billigste Buch?“ müsste ich mir als Krimi-Fan also eventuell Tausend günstige Liebesromane kaufen, einfach weil der Preis niedriger ist.
Ebenso bei der Seitenlänge: Ein Buch kann 100 Seiten haben und 5,50 € kosten, oder 1000 Seiten und 2,50 € kosten. Wenn man mit der Einstellung: „Möglichst viele Seiten für möglichst wenig Geld“ in einen Buchladen gehen würde, würde man vermutlich mit 5 Ausgaben der Bibel wieder rausgehen.
Diese Beispiele zeigen in meinen Augen, dass diese beiden Einstellungen jeweils allein für sich sehr absurd zu sein scheinen.

Meine Ansicht ist die: Wenn mich ein Buch unterhält, ist es mir egal, wie viel ein anderes Buch kostet oder wie viele Seiten es hat. Ein gutes Buch, das mich unterhält, ist mir mehr wert, als ein anderes Buch, das das nicht schafft; ein gutes Buch mit 100 Seiten ist mir mehr wert als ein Buch über 1000 Seiten, das mich langweilt.
Sollte man sich genötigt fühlen den Buchpreis an irgendetwas festzumachen, so würde ich ihn am Vergnügen festmachen, das ich beim Lesen hatte. Das Ausmaß von diesem Vergnügen ist natürlich nicht vor dem Lesen erkennbar und insofern kauft man auch immer zum Teil die Katze im Sack. Das trifft auf alle Medien zu: Seien es Musik, Filme oder eben Bücher – man weiß vorher nie genau, wie sie gefallen werden.
Obwohl sich dieses Risiko durch eine mittlerweile breit gestreute Aufstellung von Rezensenten und Buchbesprechungen eindämmen lässt, es bleibt bestehen und man möchte es natürlich mit möglichst wenig Geld eingehen... Das ist verständlich. Nicht verständlich erscheint mir hingegen die Aussage: „Das Buch hat mir super gut gefallen, aber der Preis von 10 Euro ist im Vergleich zu anderen Büchern/zur Seitenlänge viel zu viel.“
Sollte man sich nicht eher fragen, ob die 10 Euro angemessen sind für den Spaß, den man beim Lesen hatte oder nicht hatte?

Nach welcher Anleitung, nach welchem Maßstab bewertet man aber den Spaß, den man beim Lesen „pro Euro“ hatte? Geht das überhaupt?
Wenn ich mir angucke, wie viel und für welche, teils einmaligen Sachen, ich sonst so Geld ausgebe...
2,60 € = großer Cappuccino.
2,70 € = drei Kugeln Eis.
3,49 € = Nutella (800 mg).
3,69 € = Happy Meal.
5,00 € – 17,00 € = Kinobesuch (ohne Snack/Getränk).
6,00 € – 20,00 € = DVD.
25,00 € - 50,00 € = Videospiel.

Vielleicht steh ich damit alleine dar, aber ich habe immer sehr viel und sehr lange Spaß mit einem Buch, auch beim zweiten oder dritten Lesen. Darum gebe ich auch gerne Geld aus – nicht weil die Verlage Kosten haben oder weil ich Papier bzw. Einsen und Nullen kriege, sondern weil ich dafür die Geschichte, den Spaß bekomme. Das Vergnügen, das ich mit einem Buch hab, ist nur sehr, sehr bedingt mit dem kurzen und vorgefertigten Film eines Kinobesuchs und ebenso wenig mit dem eventuell längeren, aber genauso vorgefertigten Videospiel vergleichbar. Und ja, damit sage ich deutlich, dass ich für ein wirklich gutes Buch - für "Die unendliche Geschichte", eines meiner absoluten Lieblingsbücher, zum Beispiel - auch mehr als 25 Euro ausgeben würde.
Wer beim Lesen eines jeden Buches hingegen quantitativ und qualitativ genauso viel Spaß hat wie beim Essen eines Eises, der darf wohl mit Recht einfordern, dass ein eBook nur 2,50 kosten darf.

Hier noch einmal etwas verkürzt in Videoform:

Einige Gedanken zur derzeitigen Preisdiskussion der eBooks und Bücher,

Buchbändiger


Kommentare:

  1. Ein richtig toller Artikel! Der Vergleich mit Eis, Kaffee und vor allem Kino ist super. Und wenn man nicht so viel Geld hat, bleibt auch noch die Bücherei. Bei uns kann man sogar Tipps abgeben und meist wird das Buch dann angeschafft.
    Jeder möchte Geld für seine Arbeit, so auch Lektoren, Drucker..... Wir leben viel zu sehr in einer Billiggesellschaft.

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    1. Hey!
      Danke, das freut mich! Stimmt, die Bücherei ist ein guter Anlaufpunkt, wenn einem das Geld fehlt! ;)
      Das mit der Billiggesellschaft seh ich genauso, vor allem bei Literatur. Niemand würde sich in ein Café setzen und sagen: "Der Kaffee war super, super lecker, aber die 2,50 scheinen mir doch viel zu teuer, denn drüben gibt's einen Coffee-to-go, der wie Dreck schmeckt, und der kostet nur 90 cent." Wieso das bei Büchern und eBooks offenbar gerechtfertigt ist - keine Ahnung! ;)

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  2. Also, ich muss ja doch gestehen, dass ich die Preise für Hardcoverausgaben überzogen finde. Unter 20 Euro kriegt man da ja nichts mehr. Deswegen bin ich bei vielen auf TBs oder die broschierten Ausgaben umgestiegen. Letztere sind meistens auf ein Blickfang.
    Außer bei meinen Lieblingsautoren, da kenn ich nichts und leiste mir auch die Hardcoverausgaben. Besonders die "Chronik der Unsterblichen". Seit dem die bei LYX sind, haben die eine wundervolle Gestaltung und sind ein echter Hingucker.
    Meinen eBookReader fütter ich sowieso nur mit Stoff von Selfpublishern oder Indies. Ich bin da etwas oldschool und habe meine Bücher lieber im Schrank stehen :D Nur viele Indies veröffentlichen meist ja zu erst nur als eBook.

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    1. Hey!
      Jop, jop, die Einstellung ist ja auch durchaus im Sinne des Artikels! ;) Wenn du sagst: "Bei Büchern, wo ich weiß, dass sie gut sind, da lege ich auch gerne mal 20 Euro an. Bei anderen Büchern, wo das nicht garantiert ist (und es auch nicht den Anschein hat), da hol ich mir lieber (erstmal) das eBook." ist das ja genau das, was ich meine! Was mich irritieren würde, wäre, wenn du sagst: "Ich weiß, dass 'Die Chronik der Unsterblichen' super, super gut ist, viel besser als ein Kinobesuch, aber ich hol mir die Taschenbuchversion, weil mir die Hardcoverversion zu teuer ist." Denn das scheint paradox, weil du dem Buch erst einen Wert zusprichst (=mehr als Kinobesuch) und den gleich darauf wieder absprichst (=zu teuer). Ich will damit nicht sagen, dass es nicht rational wäre, auf eine Taschenbuch-Version zu warten, sondern nur, dass es nicht rational wäre, dem Buch den Wert von unter 20 Euro (weil besser als Kino) abzusprechen, in egal welcher Version ;)

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    2. Du verwirrst mich :D
      Es ist zu warm zum Denken. Aber ja, im Grunde stirbt die Kernaussage: Wenn ich weiß, dass das Buch gut ist, bin ich gerne bereit, dafür etwas mehr Geld zu bezahlen!

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    3. Äh, ja, im Nachhinein ist meine Antwort doch etwas wirr, aber du hast sie ja gut zusammengefasst :D

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  3. Was du schreibst stimmt auf jeden Fall. Viele beachten denke ich auch nicht, dass gerade bei einem englischen Buch, welches auf dem deutschen Markt erscheint, neben all den fixen Kosten (Löhne/Gehälter, Grafik, Korrektorat, Lektorat,...) auch noch dazu kommt, dass die Rechte erst einmal eingekauft werden müssen und das Buch eine Übersetzung braucht. Hinzu kommt natürlich, dass man wirtschaftlich gesehen auf Gewinne hinaus ist. Dabei darf nicht vergessen werden, dass irgendwo ein Kapital bereit liegen muss um neue Projekte zu finanzieren. Natürlich gibt es die Preisbindung und trotzdem werden Bücher auch teurer - was zweifelsohne verdammt ärgerlich ist - nur wird in Deutschland ALLES teurer, es sind nicht nur de Bücher und Co. Das ganze ist ein Rattenschwanz der freien Marktwirtschaft und wird sich höchstwahrscheinlich auch nicht so schnell ausbremsen lassen. Ein Verlag ist immer noch ein Unternehmen und keine Wohlfahrtsstation. Leider wahr. ;)

    Liebe Grüße
    Sarah

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    1. Hey!
      Ja, genau, da ist viel Wahres dran. Auch gerade die Aussage: "Das klappt doch bei anderen Unternehmen, wieso nicht bei den deutschen." sehe ich kritisch, denn so leicht ist es eben doch nicht, wie du schon sagtest ;)

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  4. Ich hatte auch mal so eine Diskussion in einem Forum, wo ich das Buch eines Kleinverlags angekündigt habe. Da ging es darum, dass derjenige sich das nicht leisten konnte. (Der Preis war aber noch unter 20 Euro für ein richtig dickes Buch.) Ich verstehe das natürlich, aber muss man denn den Buchpreis so ansetzen, dass jeder sich unbeschränkt solche Bücher leisten kann? - Ich bin nicht der Meinung. Ein ganz bestimmtes, neues Buch zu kaufen, ist letztendlich ein kleiner Luxus. Wer gerne liest, hat beim Kauf (jenseits von Lehrbüchern und Schullektüre) auch immer ein kleines Glücksgefühl dabei. Das ist nicht mit der Steigerung des Preises für Milch und Brot vergleichbar, denn das braucht man einfach und keiner freut sich, weil er gerade einen Laib Brot gekauft hat. Wer kein Geld hat, soll natürlich dennoch ausreichend Lesestoff haben - aber muss eben auf Flohmärkten, in Kisten für Mängelexemplare, in öffentliche Bücherschränken, bei eBay und/oder in Bibliotheken nach Büchern suchen. - Wer E-Book-Preise nicht O.K. findet, kauft sie halt nicht.

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    1. Hey!
      Naja, da kann man womöglich gespaltener Meinung sein ;) Da stellt sich die Frage, was denn genau "es sich nicht leisten können" heißt... Es geht ja in erster Linie nicht darum jemanden, der kein Geld hat, vom Medium Buch "auszuschließen". Aber wenn jemand 4 Mal im Monat ins Kino geht und dann sagt, er könne sich so teure Bücher nicht leisten und fordert, dass die Bücher günstiger gemacht werden, vor allem DANN denke ich, ist das bedenklich und derjenige hat einfach nur eine verquere Wertvorstellung, denn wieso sind die 4 mal 17 Euro Kino im Monat gerechtfertigt und die 10-20 Euro für ein Buch (das man auch noch öfter lesen kann!) nicht? ;)
      Ich denke du hast Recht damit, dass diejenigen, die eBook-Preise nicht okay finden, sie deshalb nicht kaufen - und das finden wir beide ja auch wohl in Ordnung so ;) Nur muss man sich dann nicht auch noch öffentlich über die "hohen" Preise aufregen, denke ich... Zumindest nicht über alle Maßen ^^

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  5. Also, ich selber bin schon sehr angenervt davon, dass zwischen ebooks und "normale" Büchern bei renommierten Verlagen bei Neuerscheinen oft keine größeren Preisunterschiede liegen. Aber aus einem anderen Grund: Beim ebook erhalte ich im Prinzip kein Produkt, das wirklich mir gehört, sondern nur die stark eingeschränkte Nutzungsoption für eine Datei. Mit dem Ergebnis, dass ich es zwar lesen kann, aber kaum bis gar nicht verleihen und natürlich auch nicht wie ein Buch nach dem Lesen weiterverkaufen. Und wenn ich für diese - im Vergleich zum herkömmlichen Buch - beschränkte Nutzungsmöglichkeit nur 1 oder 2 Euro "Rabatt" bekomme, finde ich das überzogen.

    Schöne Grüße,
    Claudia W.

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    1. Hey!
      Ja, die Gründe kann ich wohl nachvollziehen! Im Gegenzug kann man natürlich nun wieder dem eBook zugutehalten, dass es keinen Platz wegnimmt, dass man nicht in einen Buchladen muss, sondern es 'überall' holen kann, dass man es sich nochmal runterladen kann, wenn man z.B. den falschen eReader dabei hat, dass man keine Versandkosten bei einer Warenrückgabe hat etc. pp.
      Da ist es wohl immer auch Geschmackssache... wobei mir gebundene Bücher auch immer lieber sind ;)

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  6. Sehr schöner Artikel. Gut, mit Ebooks hab ich wenig Erfahrung, da ich keinen Reader hab. Bin halt einfach ein Mensch, der ein Buch mit Papierseiten in der Hand braucht. ;o)
    Aber zumindest im Vergleich mit englischen Büchern kenne ich mich doch etwas aus. Ich muss zugeben, dass ich viele Bücher in Englisch habe/kaufe. Der Preis ist sicherlich ein Punkt dabei, aber nicht der wichtigste für mich. Denn schließlich muss man wirklich sehen, dass englische Bücher stets einfache Taschenbücher sind (jedenfalls, die die ich kenne; erste Ausgaben sind zwar oft so groß wie etwa ein Hardcover bei uns, die kosten dann aber durchaus auch etwas, wenn auch nicht über 20€), oft auf dünnem grauem/Recyclingpapier gedruckt sind und dadurch natürlich preislich einfach schon in der Herstellung weniger kosten. Für mich ist jedoch ausschlaggebender, dass ich gerne ein Buch in Originalsprache lese und das ist dann eben auch oft in Englisch. Und der für mich wichtigste Grund: ich komme einfach schneller an Folgebände, da diese natürlich in der Originalsprache schneller erscheinen als in der Übersetzung, die eben noch mal Zeit braucht. Da ich viel Fantasy lese und dort nun mal Reihen mehr als oft vorkommen, ist das für mich doch sehr wichtig.
    Allerdings gibt es auch Reihen auf Deutsch, bei denen ich dann abwäge, wie dringend muss ich das als Hardcover lesen oder kann ich aufs Taschenbuch warten. Die Chronik der Untersterblichen z.B. steht vollständig als Hardcover im Schrank. Und ich muss Mendea recht geben, durch den Wechsel zu Lyx lohnt sich das noch viel mehr. ;o) Da gebe ich auch, ohne drüber nachzudenken, den Preis von über 20€ aus.
    Um nochmal auf den Artikel zu kommen: Der Vergleich mit den anderen Sachen, gerade auch Kino (da wirklich einmalig und im Verhältnis kurz), fand ich sehr schön und vor allem auch für jene nachvollziehbar, die sich über diese Seite noch gar nicht so Gedanken gemacht haben.

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  7. Hey!
    Schön, dass dir der Artikel gefällt! :)
    Ja, das mit den Reihen kenne ich auch sehr gut ;) Besonders frustrierend auch, wenn man dann doch mal auf die deutschen Folgebände wartet und die Reihe schließlich eingestampft werden, während sie auf englisch fortgesetzt wird und sich auch noch gut verkauft -_- ;)

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    1. Oh ja, das ist wirklich blöd. Hab grad das Problem mit Anne Rice Vampirchroniken. Da weiß ich auch noch nicht, wie ich an die letzten Bände kommen soll. Inzwischen ist mir schon egal, welcher Verlag und welche Sprache, obwohl ich sonst schon gern alles passend hab.

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