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Sonntag, 17. März 2013

Gesellschaftsspiel – „Ja, Herr und Meister“



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Spiel: Ja, Herr und Meister
Hersteller: Truant Spiele / Heidelberger Spieleverlag
Kategorie: Kartenspiel
Spieleranzahl: 4 – 12
Spieldauer: 20 – 30 Minuten
Alter: ab 10 Jahre




Kurzbeschreibung
Nach Bewältigung eines spannenden Abenteuers für ihren düsteren Meister Rigor Mortis kehren die unfähigen Gehilfen in die Schwarze Zitadelle zurück, um zu berichten. Letztendlich ist ja fast alles so gelaufen, wie geplant, also alles, bis auf ... naja so richtig entführt wurde die Prinzessin gar nicht und eigentlich waren sie überhaupt nicht im Schloss.



In der Gegenwart des Dunklen Meisters drucksen die Gehilfen herum und schieben sich gegenseitig die Schuld für den Misserfolg zu. Letztendlich hoffen alle unfähigen Gehilfen nur das Eine: nicht von den Finsteren Blicken des bösen Meisters getroffen zu werden.

Quelle: Verlagsseite

Das Spiel „Ja, Herr und Meister“ fordert die größten Lügner und Schwindler heraus.
Der dunkle Meister stellt seinen kleinen, dummen Schergen eine Aufgabe (wie z.B. „Beschafft mir das Horn eines Einhorns!“). Die kleinen Diener scheitern daran und müssen nun ihrem Herren und Meister Rede und Antwort stehen. Natürlich schieben sie sich gegenseitig die Schuld zu, denn keiner will es verpatzt haben. Dabei helfen ihnen kleine Karten, auf denen witzige Ereignisse stehen. Jeder von ihnen muss sich vor dem Meister um Kopf und Kragen reden und kann den anderen Schergen einfach mit Karten belasten.

Bei dem Spiel geht es hauptsächlich darum, möglichst kreativ dem Meister eine Lügengeschichte aufzutischen, warum sie den Auftrag nicht erfüllt haben. Dabei muss man aufpassen, dass man sich nicht verhaspelt und nicht zu unrealistisch wird, denn wirft einem der Meister 3 böse Blicke zu, müssen die Schergen um Gnade flehen, sonst haben sie verloren.
Das Spiel steht und fällt mit der Strenge des Meisters. Ist er sehr streng und verteilt schnell böse Blicke, ist das Spiel schnell vorbei. Ist er milde, können die Schergen die Geschichte sogar zu einem Abschluss bringen.

Ich habe sowohl Meister als auch Scherge gespielt und muss sagen, dass ich mich doch sehr amüsiert habe. Auf den ersten Blick hat man zwar als Meister nicht viel zu tun, aber man merkt schnell, dass man höllisch bei der Geschichte aufpassen muss, damit man Fehler und Schwachstellen findet.
Als Scherge ist es noch etwas schwieriger, da man sich die Geschichte merken muss, weiter spinnen muss und ganz schnell auf die Karten reagieren muss, die einem die anderen Spieler an den Kopf schmeißen.
Man kommt dabei gar nicht aus dem Lachen raus, wenn ein Scherge im Brunnen festsitzt, ein anderer dank Zwergenstarkbier betrunken ist und der nächste sich einen Schneesturm in der Wüste auf einer fliegenden Insel halluziniert.

„Ja, Herr und Meister“ ist auch für größere Runden geeignet, was ich sehr toll finde. Die Spielzeit ist überschaubar und durch das Lachen merkt man eh nicht, wie die Zeit vergeht. Weil man die Karten wohl irgendwann einfach auswendig kann, gibt es eine Erweiterung „Gnade, Herr und Meister“ mit neuen Karten.

Fazit: Selten so viel gelacht! Ein Muss für Fantasy-Freunde, Rollenspieler und Nerds. Es fördert Kreativität und vor allem Blödsinn. Mit einem ganz einfachen Spielsystem kann man wundervoll seine Zeit verbringen. Es landet definitiv auf meiner Wunschliste!
Von mir 5 von 5 Skulls!

Eure Mendea

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