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Montag, 25. März 2013

Buch - "Männer auf Bestellung" von Elizabeth Young





Titel: Männer auf Bestellung
Autor: Elizabeth Young
Genre: Komödie, Liebesroman
Verlag: dtv
Seiten: 378
Preis: 14,50 €









Klappentext:

Marie Claire Sophy Metcalfe, Ende Zwanzig und seit geraumer Zeit ohne Mann, sitzt in der Patsche. Hat sie sich doch einen Freund erfunden, den wunderbaren Dominic, nur um endlich den lästigen Fragen ihrer Mutter aus dem Weg gehen zu können. Bisher konnte sie Dominic erfolgreich von ihrer Familie fernhalten, doch nun heiratet ihre Schwester, und die Anwesenheit von Sophy und Dominic ist gefragt. Was tun? Nach längerem Hin und Her kommt Mitbewohner Ace auf die geniale Idee, doch einfach einen Mann zu mieten. "Das Ganze wird in einer Katastrophe enden", warnt Freundin Alix, und auch Sophy ist skeptisch - doch was bleibt ihr sonst? Und tatsächlich fangen die Probleme bereits an dem entscheidenden Morgen an, als nicht der eigentlich beim Begleitservice "Nur für einen Abend" gemietete Colin Davis auftaucht, sondern sein Ersatz Josh Carmichael. Mit der Katze im Sack macht sich Sophy auf zu ihren Eltern, und was im weiteren Verlauf geschieht, entspricht einer ebenso turbulenten wie äußerst witzigen Komödie im Stil von "Vier Hochzeiten und ein Todesfall".


Rezension:

Ich habe mir dieses Buch gekauft, weil mir der Film, der darauf beruht, so gut gefiel. Auch wenn ich denke das kaum einer „Wedding Date“ kennen wird.
Die Geschichte geht um Sophy, welche ihrer, sich überall einmischenden, Mutter einen Freund vorlügt. Damit diese sie endlich mal in Ruhe lässt. Leider wird nun von ihr erwartet, diesen imaginären Freund zur Hochzeit ihrer Schwester mitzubringen. In ihrer Verzweiflung wendet sich Sophy schließlich an einen Begleitservice und lernt so Josh kennen. Als dann auch noch ihr Ex-Freund Kit auf der Hochzeit erscheint, ist das Chaos perfekt.

„Männer auf Bestellung“ ist definitiv kein besonders tiefgründiger Roman, wie man schon unschwer am Titel erkennen kann. Aber trotzdem hatte er doch einen guten Unterhaltungswert.

Die Protagonistin Sophy, der Ich-Erzähler des Romans, ist eine ziemlich chaotische Frau. Sie verfängt sich irgendwann in ihren ganzen Lügengeschichten, welche sie ihrer Familie und auch Josh auftischt, nur um nicht das Gesicht zu verlieren. Jedoch sind ihre ausgedachten Geschichten irre komisch, da sie meistens haarsträubend unlogisch sind.

Genau wie Sophy selbst, fand ich ihre Schwester Belinda ziemlich naiv und verwöhnt. Sie ist der Liebling der Familie, teilweise wohl nur deshalb, weil sie unglaublich hübsch ist. Aber sie verlässt sich immer darauf, dass ein Märchenprinz kommt und sie rettet, was leider auch meist der Fall ist. Dies steht im harten Kontrast zu Sophy, welche ihre Probleme probiert selbst zu lösen.

Wen ich hingegen sehr interessant fand, war Josh. Da bis zum Schluss nicht so ganz klar war, was er denn nun eigentlich so macht, außer bei einem Begleitservice zu arbeiten, bzw. wie es überhaupt dazu kam, dass er diesen Job annahm. Auch wurde ich nie so ganz schlau aus ihm, was seine Beweggründe bezüglich Sophy angeht. Mal ist es ziemlich offensichtlich, dass er, genau wie sie, Gefühle jenseits einer Geschäftsbeziehung hegt. Aber dann gab es wieder Situationen, in welchen mir total schleierhaft war, was der Gute eigentlich bezweckt. Durch dieses Ganze hin und her wurde die Beziehung zwischen den beiden ziemlich spannend. Ich habe endlich mal wieder richtig mitfiebern können, ob sie denn schließlich zueinanderfinden. Das erwarte ich von einem Liebesroman, aber leider trifft es bei den wenigsten zu.

Der Schreibstil der Autorin war nicht besonders außergewöhnlich. Das Buch ließ sich gut und flüssig lesen. Mit einfachen und nicht zu komplexen Sätzen. Was mich jedoch ein bisschen störte, war die Formatierung des Romans. Dadurch, dass diese sehr groß ausfällt, konnte ich meine Lesegeschwindigkeit nicht mehr richtig einschätzen.

Da ich ja den Film, der aus dieser Geschichte hervorging, schon gesehn habe, muss ich sagen, dass sie sich ungemein voneinander unterscheiden. Jedoch hat mich das nicht weiter gestört. Ganz im Gegenteil so konnte mich die Handlung überraschen und ich habe eine neue Version der Geschichte erlebt.

Fazit:

Der Roman ist ein klassischer Liebesroman ohne viel Tiefe. Aber er konnte mich gut unterhalten. Für die Romantiker unter euch definitiv nicht ungeeignet, und wenn jemanden das Buch gefällt, kann er sich auch gleich noch „Wedding Date“ anschauen.

Von mir gibt es solide 3 Punkte.
Eure Püppie



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