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Sonntag, 9. Dezember 2012

eBook – „The Hunter – Staffel 1“ von Katja Piel






Titel: The Hunter
Autorin: Katja Piel
Verlag: dotbooks
Format: Kindle edition
Preis: 6,99 €











Kurzbeschreibung:
Sie ist sexy. Sie ist tough.Und sie jagt paranormale Wesen.Medina Thompson ist acht Jahre alt, als sie alles verliert. Von einer Pflegefamilie zur nächsten abgeschoben, wird aus ihr ein von Gewalt gezeichneter junger Mensch. Zwölf Jahre nach dem brutalen Mord an ihrer geliebten Grandma und ihrem Bruder Ross erfährt sie endlich, warum die beiden sterben mussten. Sie stellt sich ihrem Schicksal und tritt das Erbe ihrer Großmutter an: Die Jagd auf das Übernatürliche ...



Medina rockt und reißt mich mit. Die Weiterentwicklung meiner Jugendheldin Buffy ist frech, sexy, schlagkräftig und stürzt sich in die verschiedensten Abenteuer. Als Dämonenjägerin warten die Schrecken der Dunkelheit auf sie – Hexen, Vampire, Werwölfe oder der Teufel selbst. Mit der Unterstützung von Alex, dem Halbvampi, Matt, dem Cop, Ross, dem Geist und Leony, der Hexe, rückt Medina allen okkulten Bösewichten auf den Pelz.

Mich hat „The Hunter“ direkt überzeugt. Es ist schnell, frech, blutig, gruselig, erotisch und charmant. Die Autorin wollte leichte Kost schaffen, die schnell unterhalten soll und genau das hat sie auch geschafft. Medina kann man „so nebenher“ lesen und genießen, wenn man nicht den Kopf für schwerfällige Literatur hat. Es ist Abwechslung, es ist anders, es ist gut.

Was früher eine Buffy war, ist heute Medina. Sie ist erwachsen geworden, darf rauchen, pöbeln, „ficken“ sagen und vor allem praktizieren, was in Zeiten von Shades of Grey keinen mehr schocken sollte.

Ein „Aber“ habe ich allerdings:
So spannungsgeladen und blutig die Anfänge jeder Episode sind, so lahm sind die Enden. Es gibt keinen heroischen Endkampf, es gibt meistens noch nicht mal einen richtigen Kampf. Seitenlang wird wundervolle, schaurige Spannung aufgebaut, aber wurde das Übel erstmal entdeckt, dauert es keine Seite und Medina hat es vernichtet. Schade, da darf ruhig mehr kommen.
Und Ross nervt ein wenig. Eigenartigesweise hat er immer die passende Idee und Lösung und weiß sowieso einfach alles. Das raubt gelegentlich auch etwas Spannung.

Fazit:
Starke Charaktere und eine schnelle Handlung bilden einen spritzigen Cocktail mit Suchtpotential. „The Hunter“ wäre definitiv fürs Fernsehen geeignet. Wegen kleiner Mängel nur 4 Skulls.


Ich danke Katja Piel und dem dotbooks Verlag für die Bereitstellung des Buches.
Eure Mendea  

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