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Donnerstag, 4. Oktober 2012

Serie – "Lie to me" von Samuel Baum Staffel I



Titel: Lie to me*
Produzent: Samuel Baum
Produktionsjahr: 2009 – 2011
Genre: Drama, Krimi















Dr. Cal Lightman ist wohl der schlimmste Chef, den man haben kann, denn er erkennt jede Lüge. Während seines Psychologiestudiums entdeckte er die Mikroausdrücke. Kleine, umbewusste Muskelregungen, die ein Mensch in speziellen Situationen macht, wie Trauer, Schmerz, Scharm, Freude. Auf diese Weise ist es Lightman möglich, jede Lüge zu entlarven.
In der Serie begleitet man Lightman und seine Kollegen von der Lightman Group bei den Untersuchungen an verschiedenen Fällen. Meistens unterstützen sie dabei das FBI.

Der Sender Fox hat insgesamt drei Staffeln mit 50 Folgen dieser Serie veröffentlicht und im Mai letzten Jahres die Produktion leider eingestellt.

Die erste Staffel wird genutzt um die Charaktere nach und nach für das Publikum darzustellen. So sucht sich Lightmann z.B. in der ersten Folge eine neue Schülerin Ria Torres. Eli – ein weiterer Kollege – sagt immer die Wahrheit und sorgt damit für einige witzige Momente. Des Weiteren arbeitet die Staffel darauf hin, dass eine feste Zusammenarbeit mit dem FBI angepeilt wird. Die Fälle sind vielseitig und abwechslungsreich. Von dem Serientäter über den gerissenen Firmenmogul bis hin zu den Politikern ist alles drin.

Die Charaktere sind sehr schön ausgearbeitet, haben alle ihre Ecken und Kanten und passen gut in dieses verschrobene Szenario. Lightman selbst wirkt etwas skurril. Er hat eigenwillige Methoden, um die Lügen aufzudecken und ist – dank seiner Fähigkeiten – ein liebenswertes Arschloch.
Ria Torres ist die einzige aus der Gruppe, die ein Naturtalent ist. Sie hat, im Gegensatz zu den anderen, ein Gespür für die Emotionen und musste es nicht studieren. Dafür erntet sie am Anfang etwas Neid und Missgunst.
Dr. Foster ist der sympathische, weibliche Gegenpol zu Lightman. Sie ist höflich, charmant und spielt mit ihrem Mann ein glückliches Pärchen, aber Lightman erkennt schnell, dass da etwas nicht stimmt, obwohl sich in private Angelegenheiten nicht eingemischt werden darf.

Wirklich schön ist, dass die ganzen Mikroausdrücke auch jeweils erklärt und an prominenten Beispielen belegt werden. So tauchen immer wieder Bilder mit entsprechenden Regungen von Clinton, Bush und Obama auf.
Da die Vermutung nahe liegt, dass die Behauptungen alle Hand und Fuß haben, macht einen die Serie irgendwie zu einem besseren Beobachter. Oder zumindest wünscht man es sich, einer zu sein.

Wer auf Bones steht, wird auch diese Serie mögen. Garantiert.

5 von 5 Schädeln von mir für Lie to me!


Eure Sy

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