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Donnerstag, 4. Oktober 2012

Buch – „… und der Preis ist dein Leben – Mächtiger als der Tod“ von C.M. Singer


Titel: …und der Preis ist dein Leben – Band I – Mächtiger als der Tod
Autorin: C.M. Singer
Verlag: Aavaa Verlag
ISBN: 978-3845900209















Liebe Twillight-Fans, zieht euch warm an! Denn jetzt können Edward und Jacob einpacken!
Danny ist Musiker, Polizist, Brite, gutaussehend, ein charmanter Macho, sportlich, zärtlich und … ein Geist.

Während der Recherche zu mysteriösen Mordfällen lernt die junge Journalistin Elisabeth den Polizisten Daniel Mason kennen, der kurz darauf vor ihren Augen erstochen wird.
Obwohl sie ihn kaum kannte, drehen sich ihre Gedanken nur noch um diesen Mann bis er plötzlich wieder vor ihr steht. Liz zweifelt an ihrem Verstand, doch schon nach kurzer Zeit wird klar, Danny ist ein Geist und nur sie kann ihn sehen und hören.
Der Plan ist schnell gefasst: Gemeinsam mit Dannys altem Kollegen Tony wollen sie den Mörder ausfindig machen.

„… und der Preis ist dein Leben“ ist der Debütroman der Autorin C.M. Singer und lässt sich schwer in irgendwelche Schubladen stecken. Es ist eine Liebesgeschichte, ein Krimi, etwas Mystery gewürzt mit geistreichem Humor und lässt sich wohl am besten als Urban Fantasy beschreiben.
Die lockeren, frechen Dialoge zwischen Liz und Danny machen süchtig. Die Liebesgeschichte zwischen den beiden ist angenehm und nicht zu dick aufgesetzt. Es ist spannend, da man sich immer fragt, ob die beiden irgendwie eine Chance haben, miteinander leben zu können. Der Krimi wird im ersten Teil leider nur angedeutet und nimmt noch nicht besonders viel Platz ein. Gerade zu Ende jedoch wird es mit der ersten heißen Spur interessant.
Genau diese Punkte führen zu einem hohen Suchtpotential. Man versinkt in der Geschichte und liest mehrere Seiten weg, ohne zu wissen, wie viel Zeit schon vergangen ist. Ich warne vor: Am Ende erwartet einen ein Cliffhanger. Kein Handlungsstrang ist abgeschlossen. Das mag einige Leser stören – mich nicht. Teil 2 und 3 kann man schon kaufen, also ist für Nachschub schon gesorget.

Manchmal neigt die Autorin zu erklärenden Dialogen und vernachlässigt damit etwas das „show, don’t tell“ – Prinzip, aber die sind oft so kurz gehalten, dass man es nicht als störend empfindet.
Die Charaktere sind recht vielseitig. Man lernt eine angenehme Anzahl von Personen kennen und jede davon ist schön gestaltet. Leider hat man sie fast alle irgendwie gern. Einen wirklichen Gegenpol zu den guten Hauptdarstellern findet man nicht. Gut, Elisabeths Chef ist ein Arsch, aber der hat nur einen kurzen Auftritt, genauso wie Collins. Aber es ist einfach niemand da, den man durchweg unsympathisch finden oder sogar hassen kann.

Die Sprache ist frisch, frech und jongliert mit Wortspielen rund um das Wort „Geist“. Das entlockt einem immer mal wieder ein Schmunzeln.
Ein „Aber“ muss ich allerdings loswerden, so schön der Roman auch ist. Das Cover gefällt mir sehr gut, aber die Schrift auf dem Rücken sieht sehr unscharf und verwaschen aus, was einfach schade ist.
Wer also etwas fürs Herz lesen möchte und die Spannung nicht vernachlässigen will, der sollte sich dieses Buch mal gönnen.

Ich würde ja 4 ½ Schädel geben, zwecks kleiner Abzüge. Einen halben Schädel gibt es nicht, also wird großzügig aufgerundet. 5 von 5 schaurig schönen Schädelchen.

Eure Sy

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